DSDS 2012: Kandidat Joey Heindle schafft den Sprung in die Top 15

22. Februar 2012 - 11:14 Uhr

Joey Heindle als Kind misshandelt

"Ich bin der größte Pechvogel, der in dieser Welt rumfliegt", sagt DSDS 2012-Kandidat Joey Heindle über sich selbst. Ihm liegt etwas auf der Seele und er möchte, dass die DSDS-Jury die Wahrheit erfährt: Joey Heindle hatte eine schwere und brutale Kindheit, unter der er immer noch leidet.

Beim DSDS-Recall 2012 hat Joey Heindle immer wieder Textprobleme und kann sich nur schwer konzentrieren. Um diese Schwäche in der Griff zu bekommen möchte der Superstar-Anwärter mit der Jury über die Gründe sprechen. Der liebenswerte Chaot, der alle zum Lachen bringt, hat eine schlimme und brutale Kindheit hinter sich. Bevor seine Mutter ins Frauenhaus flüchtete und die Ehe beendete, musste Joey Heindle viel Leid über sich ergehen lassen: "Meine Seele wurde so verletzt, doch die Musik hat mir geholfen."

Jetzt sollen die DSDS-Juroren alles erfahren: "Ich möchte der Jury erklären, was ich für ein Typ bin, was passiert ist und warum ich zu DSDS gekommen bin", erklärt der "Deutschland sucht den Superstar"-Kandidat. Er sucht das Gespräch mit den DSDS-Juroren Dieter Bohlen, Natalie Horler und Bruce Darnell. "Ich habe gesagt, dass ich diese Geschichten nie vor der Kamera erzähle, aber es ist einfach so, dass ich eine ganz schlimme Kindheit hatte", beginnt der DSDS-Kandidat und die Jury hört aufmerksam zu.

Joey Heindle erklärt, dass er als Kind geschlagen und misshandelt wurde. Er zeigt der DSDS-Jury seine Narben auf den Armen. "Ich war drei Jahre alt und dann wurde ich durch die Küchenscheibe geboxt." Im Leben des DSDS-Kandidaten Joey Heindle ist vieles schief gelaufen. Bruce Darnell möchte wissen, was sich Joey Heindle selber von seinem Leben erhofft. "Mein Traum ist es, eines Tages auf irgendeine Weise den Menschen zu zeigen, dass ich auch ein guter Mensch bin und auch etwas ganz gut kann", erklärt der DSDS-Kandidat. "Aber Joey, erst kommt die Leistung", sagt Chef-Juror Dieter Bohlen und fügt hinzu: "Guck positiv in die Zukunft und beweg deinen Arsch! Überzeug uns morgen!"

Joey Heindle ist ein „verrückter Stiefel“

Am nächsten Tag will Joey Heindle beim Einzelsingen mit dem Song "Ich kenne nichts" von Xavier Naidoo die DSDS-Jury überzeugen. Er ist vor seinem Auftritt noch schrecklich nervös und versucht sich durch Yoga zu beruhigen. Nach seinem Auftritt stellt Dieter Bohlen ihm die Frage, warum die Leute später einmal seine CDs kaufen sollten. Joey Heindle fällt auf Anhieb nichts ein und er sagt dann: "Ich will, dass die Leute meine CD kaufen, damit sie mich hören." "Und was hebt dich von den anderen ab?" fragt der Poptitan weiter. "Meine Art", erklärt Joey, "ich bin einfach ein verrückter Stiefel, der nicht aufhört zu gehen."

Wieder bei den anderen Kandidaten ist Joey am Boden zerstört. Er glaubt, dass er zu viel geredet hat und es nicht in die Top 15 geschafft hat. Vor der Jury-Entscheidung ist Joey Heindle sehr nervös. Er will alles schnell hinter sich bringen. Doch Bruce Darnell lässt den Superstar-Anwärter erst einmal zappeln und möchte Joey auf eine falsche Fährte locken: "Wenn du in die Liveshows kommen würdest, hättest du dann immer den Text dabei oder im Kopf? Ich hab keinen Zettel für dich!" Joey Heindle dreht sich enttäuscht um und geht. Doch dann ruft der DSDS-Juror: "Aber ich habe einen Platz für dich bei den Liveshows!" Joey Heindle kann sein Glück kaum fassen: "Ich fühle mich gerade wie neugeboren!"

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