Dschungelcamp 2016: Dschungelkönig Menderes Bagci zweifelt nach seinem Sieg immer noch an sich selbst

05. Februar 2016 - 16:22 Uhr

Menderes: "Ich mache mir Gedanken, warum die Leute für mich abgestimmt haben"

Er hat es wirklich geschafft. Menderes Bagci darf sich nun Dschungelkönig 2016 nennen und kann es immer noch nicht fassen. Nach dem Finale trifft er nun wieder auf alle anderen Kandidaten. Wie der neue Dschungelkönig Menderes Bagci wohl im Hotel empfangen wurde? Und wie geht es den anderen Kandidaten nach dem großen Finale von "Ich bin ein Star – Holt mich hier raus"?

Dschungelcamp-Kandidat Menderes Bagci hat gekämpft und nie aufgegeben. Sein Motto "Come on, never give up" hat er auch im australischen Dschungel gelebt. Und für diese Tapferkeit lieben ihn die Zuschauer. Er hat bei "Ich bin ein Star – Holt mich hier raus" seine weiche Seite so offen zeigt wie noch nie – und das vor neun Millionen Zuschauern. Im großen Finale flossen dicke Tränen, als Menderes verkündet wurde, dass er Dschungelkönig ist. Doch nach seinem Sieg scheint der König voller Sorge. Im Hotel Versace angekommen plagen Menderes Zweifel. Obwohl er seit Tagen in der Zuschauergunst uneinholbar in Führung lag - am Ende mit 80% der Anruferstimmen. "Ich mache mir immer noch voll die Gedanken, warum die Leute für mich abgestimmt haben und so."

Die anderen Mitcamper können seine Selbstzweifel absolut nicht verstehen: "Das ist die beste Nachricht, die passieren konnte. Er hat es verdient, perfekt", freut sich Ricky über die Entscheidung der Zuschauer. Und auch Jürgen Milski gönnt seinem Mitcamper den Sieg von Herzen. "Er war so fleißig und er ist so ein liebenswerter, netter Mensch. Und wir alle wissen, dass es seinem Seelenleben am besten tut mit der Krone rauszukommen." Die Zweitplatzierte Sophia Wollersheim freut sich ebenfalls für Menderes. "Deswegen gönne auch ich ihm das von Herzen, weil ich mache meinen Weg so oder so. Und für Menderes ist der Sieg was ganz anderes. Nach zwölf Jahren endlich mal Platz 1."

David Ortega macht Krawall vor Nathalies Schlafzimmer

Menderes selbst hat allerdings nie wirklich an seinen Sieg geglaubt. "Ich hatte Angst, dass ich nicht gut rüberkomme! Ich dachte die Leute verurteilen mich für gewisse Dinge, die ich da preisgegeben habe. Ich habe ja auch Dinge offenbart, die ich auch sonst nicht in den Medien thematisiert habe. Bezüglich meiner Krankheit oder auch allgemein meine familiären Probleme", erklärt der Dschungelkönig. Seine Krankheit ist immer noch ein schlimmes Thema für die DSDS-Legende, denn die begleitet den Dschungelcamp-Kandidaten schon über Jahre. "Meine Seele wollte oft aus meinem Körper fliehen. Es gab natürlich auch Momente in meinem Leben, wo ich nicht mehr weiterleben wollte, ich am Tiefpunkt angelangt war und das beenden wollte", gesteht Menderes. Mit seiner rührenden Geschichte, seinem Sanftmut und seiner Dankbarkeit hat Menderes die Herzen der Zuschauer erobert - vom DSDS-Deppen zu Deutschlands Darling!

Der Drittplatzierte Thorsten Legat konnte zwar auch viele Zuschauer für sich gewinnen, doch den größten Teil seiner Zeit hat der Dschungelcamp-Kandidat damit verbracht, die größten Schlachten mit Helena Fürst auszutragen. Bei seiner Ankunft im Hotel Versace lässt er Helena allerdings links liegen und freut sich seine geliebte Frau wiederzusehen. Krawall der ganz anderen Art gab derweil in den letzten Tagen auf dem Hotelflur vor Natalies Zimmer. Da war zwar keine Aggression, sondern eher Liebe im Spiel, wie Nathalie Volk erklärt: "David hat bisschen zu viel getrunken. Er hat dann um Mitternacht an meiner Tür geklopft, dann war ein richtiges Theater. Sophias Manager hat die Rezeption angerufen, um ihn rauszuschmeißen. Er kann glaube ich nicht so gut mit Körben umgehen." David Ortega sieht das Ganze eher nicht so dramatisch: "Wir sind Amigos, könnt ihr sie fragen, alles gut." Doch bei Nathalie klingt das etwas anders: "Er hat ein Auge auf mich geworfen und ich lehne das einfach ab. Er hat mich nächtelange genervt, an meiner Tür, ich habe natürlich nicht aufgemacht. Aber ich hoffe das legt sich jetzt."

Die Streitereien sollen Menderes jetzt nicht mehr interessieren. Der Dschungelkönig genießt jetzt erst einmal seinen Triumph und freut sich auf alles, was der Sieg an Chancen mit sich bringt.