Drogeriekette dm lehnt Attila Hildmanns 'Daisho' ab: Energydrink kommt nicht ins Sortiment

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3. April 2018 - 15:26 Uhr

Atilla Hildmann bei Instagram: Für dm sei 'Daisho' "zu brutal und brachial"

Mit seinem neuen Energydrink will Attila Hildmann ganz groß rauskommen - vegan und gesund soll das Wachmacher-Produkt sein. Während es 'Daisho' schon in einigen Bio-Supermärkten zu kaufen gibt, hat der Vegan-Koch jetzt einen Rückschlag kassieren müssen: Der Drogeriemarkt dm erteilte ihm eine Absage und wird seinen Energydrink nicht ins Sortiment aufnehmen. "Zu brutal und brachial" sei ihnen das Produkt als Marke, schreibt Hildmann bei Instagram.

Attila Hildmann muss Rückschlag verkraften

Das Produktdesign seines 'Daisho'-Drinks ist in der Tat eher aggressiv anmutend: Es zeigt mit Schwertern kämpfende Samurai im Anime-Style. Hildmann verteidigt seine Drinks aber vehement bei Instagram: "Auch, dass mit jeder Flasche/Dose bedrohte Tiger gerettet werden, es der hochwertigste Bio-Energydrink ist und er mittlerweile eine stetig wachsende Fangemeinde hat, überzeugt dm nicht."

Vegan-Koch pfeift auf dm

Den Vorschlag des Drogeriemarkts, die Produkte etwas "dm-gerechter" zu designen, lehnte er ab: "Da verzichte ich doch gern, vielleicht passt Bibis Duschschaum und Wickeltische dann doch besser zu dm als der für eine bessere Welt kämpfende brutale, brachiale Krieger", schreibt der Veganer bei Instagram und rechnet mit dem Drogerieriesen ab. Er selbst ist jedenfalls überzeugt von seinem Produkt: "'Daisho' wird den Markt weiter erobern!", lässt er seine Instagram-Follower wissen – auch ohne dm-Unterstützung.

Energydrink enthält beinahe so viel Koffein wie Kaffee

Sein Produkt hat es in sich: Der Energydrink enthält pro 100 Milliliter 32 Milligramm Koffein und kommt sowohl in Flaschen, als auch ab April in Dosen. Der Koffein-Wumms in seinem Drink kommt durch die natürlichen Inhaltsstoffe Matcha und Guarana. Zum Vergleich: 100 Milliliter Kaffee haben einen Koffeingehalt von 40 Milligramm.

Hildmanns Homepage ist zu entnehmen, dass sein Drink schon in über 600 Bioläden und -verkaufsstellen sowie Online erhältlich sein soll. Für einen halben Liter seines Energydrinks müssen Kunden 2,99 Euro zahlen.

Der Vegan-Koch gerät immer mal wieder mit wütenden Reaktionen in die Schlagzeilen. Zuletzt ist Attila Hildmann sogar mit der Berliner Polizei aneinandergeraten. Er wegen Beamtenbeleidigung und Widerstand gegen die Staatsgewalt angezeigt. Zuvor geriet er negativ in die Medien, als Attila Hildmann eine Redakteurin beleidigte, die sich nicht für seinen veganen Burger begeistern konnte und eine vernichtende Kritik über sein Restaurant geschrieben hatte.