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Dippemess Frankfurt: Geflüchtete Kinder aus der Ukraine durften kostenlos Fahrgeschäfte fahren

Einmal kurz den Krieg vergessen

Geflüchtete Kinder aus der Ukraine durften kostenlos Fahrgeschäfte auf der Dippemess fahren

Geflüchtete Kinder durften umsonst auf die Dippemess Einmal kurz den Krieg vergessen
02:03 min
Einmal kurz den Krieg vergessen
Geflüchtete Kinder durften umsonst auf die Dippemess

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Das möchte man sich nicht einmal vorstellen: Krieg in der Heimat, Flucht in ein unbekanntes Land und dann einen Neuanfang in der Fremde starten. Spätestens seit der Invasion Russlands in die Ukraine sieht so aber die Lebensrealität Tausender Menschen und insbesondere vieler Kinder aus, die in den Westen geflohen sind. Der Schaustellerverband Rhein-Main hat sich nun etwas Besonderes einfallen lassen: Sie haben 180 Geflüchtete kostenlos auf die Dippemess eingeladen und damit insbesondere den Kindern die nötige Ablenkung verschafft. Wir waren mit der Kamera mit dabei.

Die Alpina-Bahn auf der Dippemess.
Kam besonders gut bei den Kids aus der Ukraine an: Die Alpina-Bahn auf der Dippemess.
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18 Fahrgeschäfte umsonst

Und tatsächlich gefällt den Kids aus der Ukraine der Tagesausflug so gut, dass sie zumindest für kurze Zeit die schrecklichen Umstände ihrer Flucht vergessen konnten. „Wir freuen uns sehr, dass wir in Frankfurt sind - in dieser wunderschönen Stadt! Dass wir hier auf diesem wunderschönen Fest sind und die Möglichkeit haben, für ein paar Stunden zu vergessen, was in unserem Heimatland passiert“, sagt uns die zweifache Mama Victoria im Interview.

Ob nun Autoscooter, Kettenkarussell oder Alpina-Bahn: Durch den Zusammenschluss der Schausteller und der Motivation, Kindern eine Freude zu bereiten, konnten die Kinder gratis mit 18 verschiedenen Fahrgeschäften fahren. Die Entscheidung, die Fahrgeschäfte kostenlos für die Geflüchteten Kinder zu betreiben, war schnell gefallen. „Wir haben es unter Corona ja schon erlebt, dass man depressiver und ängstlicher wird, wenn man nicht rauskommt. Ich glaube, ein paar Stunden sind da sehr hilfreich“, sagt Thomas Roie vom Schaustellerverband Rhein Main. (apa/kmü)