Digitales Impfzertifikat

In diesen Apotheken gibt's ab den digitalen Impfpass

21. Juni 2021 - 12:22 Uhr

Ausstellen des digitalen Impfzertifikats möglich

Endlich wird das gelbe Impfbuch digital! Menschen, die bereits vollständig gegen das Coronavirus geimpft sind, können sich seit (Montag den 14. Juni) in Apotheken ein digitales Impfzertifikat ausstellen lassen. In einigen Bundesländern ist das Ausstellen in den Apotheken übrigens die einzige Möglichkeit, sich nachträglich ein digitales Impfzertifikat ausstellen zu lassen. Im Video zeigt unser RTL-Reporter in einer Apotheke, wie der digitale Impfpass ausgestellt wird.

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Diese Apotheken stellen das digitale Impfzertifikat aus

Die Apothekerverbände weisen allerdings darauf hin, dass die Zahl der teilnehmenden Apotheken in den ersten Tagen aus technischen und organisatorischen Gründen noch begrenzt sei und bitten um Geduld.

Über die Onlineseite mein-apothekenmanager.de können ab sofort alle Apotheken abgerufen werden, die ein "digitales Impfzertifikat" als Nachweis für erhaltene Corona-Schutzimpfungen ausstellen.

Dafür müssen Sie links unter der Suchmaske den Punkt "Serviceleistungen" auswählen und dann auf "Digitales Impfzertifikat" klicken. Im Suchfeld geben Sie dann einfach ihre Postleitzahl oder komplette Anschrift an. Es werden alle Apotheken angezeigt, die bereits das digitale Impfzertifikat ausstellen können.

www.mein-apothekenmanager.de
Über die Onlineseite "mein-apothekenmanager.de" kann man Apotheken finden, die nachträglich ein digitales Impfzertifikat ausstellen können,
© Internet, Deutscher Apothekerverband

Ist keine Apotheke in Ihrer Nähe dabei? Dann warten Sie noch etwas, denn die Liste wird ständig aktualisiert. Im Laufe der Woche rüsten noch viele Apotheken auf, um das digitale Impfzertifikat ausstellen zu können.

Die Serviceleistung ist übrigens nicht kostenlos: Für das Checken des gelben Impfbuchs, das Übertragen der Daten und Ausstellen des digitalen Impfzertifikats nehmen die Apotheken 18 Euro.

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In Apps: So funktioniert der digitale Impfpass

Der digitale Nachweis ist eine freiwillige Ergänzung des weiter gültigen gelben Impfheftes aus Papier. Deutschland setzt damit ein Vorhaben der Europäischen Union um. Dafür wurden einheitliche Details eines Zertifikats vereinbart, mit dem man Impfungen, Tests und überstandene Covid-19-Erkrankungen nachweisen kann. Die App soll als Beleg bei gelockerten Corona-Beschränkungen eingesetzt werden können und zur Sommerferienzeit Reisen in Europa erleichtern.

Der Nachweis wird in einem sogenannten QR-Code aus schwarzen und weißen Quadraten hinterlegt, der künftig in der Regel mit dem zweiten Impfgang im Impfzentrum oder beim Arzt ausgehändigt wird. Der Code kann dann mit bestimmten Handy-Apps eingescannt und vorgezeigt werden. Neben der App CovPass und der Corona-Warn-App des Bundes wird der Nachweis ab Mittwoch auch über die Luca-App möglich sein.

Nach einer Testphase sollen sich laut Bundesgesundheitsministerium nun nach und nach Impfzentren, Arztpraxen und Apotheken anschließen. Die Kassenärztliche Bundesvereinigung betonte, es werde aus technischen Gründen nicht sofort einen flächendeckenden Start in den Praxen geben.

Nachträgliche Ausstellung in Arztpraxen und Impfzentren nicht immer möglich

Ob, ab wann und auf welchem Weg neben Apotheken auch Impfzentren oder Ärzte auch Nachweise für die bereits vor der Einführung vollständig geimpften rund 20 Millionen Menschen ausstellen, hängt vom jeweiligen Bundesland ab. In Bayern oder Sachsen-Anhalt etwa sollen Menschen, die bereits in Impfzentren geimpft worden sind, über eigens eingerichtete Websites Zugang zum Zertifikat bekommen. In Baden-Württemberg sollen Impfnachweise laut Gesundheitsministerium im Laufe der nächsten Wochen nachträglich per Post verschickt werden.

In Nordrhein-Westfalen erhalten alle Bürger, die in einem Impfzentrum geimpft wurden, einen QR-Code automatisch bis Ende Juni per Post zugeschickt. In Thüringen werden Impfpässe nach Angaben der Kassenärztlichen Vereinigung nachträglich nicht in Impfzentren und Impfstellen ausgestellt, weil der Aufwand nicht zu bewältigen sei. Impfnachweise können stattdessen online angefordert werden. (dpa/aze)

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