Und gibt es auch Glühwein?

Niedersachsen: Diese Städte planen Weihnachtsmärkte

Besucher gehen über den Weihnachtsmarkt nahe der Marktkirche in Hannover. Foto: Hauke-Christian Dittrich/dpa/Archivbild
Besucher gehen über den Weihnachtsmarkt nahe der Marktkirche in Hannover. Foto: Hauke-Christian Dittrich/dpa/Archivbild
© deutsche presse agentur

05. Oktober 2021 - 9:17 Uhr

Hildesheim, Braunschweig und Co

In mehreren Städten in Niedersachsen soll es in diesem Jahr trotz der Corona-Pandemie Weihnachtsmärkten geben. In Hildesheim, Braunschweig, Wolfsburg, Emden und Göttingen ist das der Fall, wie Sprecher der Städte auf dpa-Anfrage mitteilten.

Weihnachtsmarkt in Hildesheim wird größer

Die Zahl der Stände soll in Hildesheim vergleichbar sein mit früheren Zeiten vor der Pandemie. Aber dafür sei mehr Fläche eingeplant als früher. Alkoholausschank solle in jedem Fall möglich sein.

Stand der Planung in Braunschweig und Göttingen

Besucher gehen am Dienstag (18.12.2007) vor der Kulisse des mittelalterlich geprägten Burgplatzes über den traditionellen Weihnachtsmarkt in Braunschweig. Mehr als 130 geschmückte Marktstände laden dort rund um den Dom Heinrichs des Löwen bis zum 28.
Braunschweiger Weihnachtsmarkt
© dpa, A2882 Holger Hollemann

Wenn die konkreten Regelungen bekannt sind, werden die Planungen für den Weihnachtsmarkt in der Innenstadt konkretisiert, hieß es vom Braunschweiger Stadtmarketing. In Göttingen wurden bereits Zusagen an Budenbetreiber erteilt, allerdings unter Vorbehalt. 68 Weihnachtsmarktstände sind nach Angaben eines Sprechers geplant.

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Weihnachtsmarkt in Wolfsburg

In Wolfsburg zeigte man sich optimistisch, dass vom 22. November an ein Weihnachtsmarkt in der Innenstadt möglich ist, wie Frank Hitzschke, Bereichsleiter Citymanagement, sagte. Er hoffe auf die Möglichkeit, das sogenannte 3G-Modell umsetzen zu können und Glühwein ausschenken zu dürfen. Mit einem 3G-Modell müssten Besucherinnen und Besucher vollständig gegen das Coronavirus geimpft, genesen oder getestet sein. In der Autostadt in Wolfsburg soll es das sogenannte Winterevent geben - mit Eislaufbahn und Weihnachtsmarkt.

Weihnachtsmarkt in Emden

Mit einem Regenschirm geschützt geht am Dienstag (23.11.2010) eine Frau bei strömenden Regen über den neu gestalteten Weihnachtsmarkt in Emden an der zum ersten mal aufgestellten 12 Meter hohen Holzpyramide vorbei. Foto: Carmen Jaspersen dpa/lni  +++
Weihnachtsmarkt Emden
© dpa, Carmen Jaspersen

In Emden ist ein Weihnachtsmarkt im Stadtzentrum geplant, eventuell werde es weitere Märkte an den Wochenenden geben. In Oldenburg wolle man die konkreten Regelungen des Landes abwarten und dann entscheiden, ob ein Weihnachtsmarkt möglich ist. In Hannover ist ebenfalls noch nicht final entschieden worden. Normalweise gibt es in der Landeshauptstadt einen großen Weihnachtsmarkt, der von der Stadt organisiert wird, und mehrere private Märkte.

Änderung der Corona-Landesverordnung kommt

Eine Regierungssprecherin hatte vergangene Woche angekündigt, dass Herbst- und Weihnachtsmärkte in Niedersachsen möglich sein sollen. Mitte dieser Woche soll eine entsprechende Änderung der Corona-Landesverordnung kommen. Man werde mit Schaustellern und Kommunen schauen, wie man diese Märkte umsetzen könne. Konkrete Regelungen hatte die Sprecherin zunächst nicht genannt. (dpa/cgo)