Fünf Tipps für besseren Schlaf

Diese Dinge haben nichts im Schlafzimmer zu suchen

20. Februar 2019 - 14:24 Uhr

Klarheit am Tag schafft Ruhe in der Nacht

Schlechter Schlaf ist auf Dauer die reinste Folter: Erschöpft und dauermüde ist man kaum in der Lage, seinen Tag zu bewältigen. Die gute Nachricht: Ist die Insomnie, so der Fachbegriff, noch nicht chronisch, können Betroffene durchaus noch ohne den Einsatz von Medikamenten etwas tun. Mit diesen fünf einfachen Tricks schlafen wir ruhiger.

Gesunder Schlaf - was ist das?

"Das ist äußerst individuell", sagt Schlafforscher Prof. Eckart Rüther aus München. "Und nach seinen Bedürfnissen sollte man sich dringend richten." Manche kommen mit fünf Stunden Schlaf aus, andere brauchen zwölf. Einige schlafen am Stück - andere in Etappen. Einige gehen spät ins Bett, andere lieber früh. "Diejenigen, die tagsüber erholt und fit sind, schlafen unter den gegebenen Bedingungen offenbar gut und haben keinen Grund, etwas zu verändern."

"Bewegung, Sport oder auch geistige Forderung sind gut und wichtig, um den Körper müde zu machen", sagt Jana Hauschild, Psychologin und Autorin der Stiftung Warentest. Aber Vorsicht: Bewegung direkt vor dem Zubettgehen ist ebenso wie große geistige Anstrengung eher hinderlich. Aufregende, gruselige oder besonders spannende Filme und Bücher können sich ebenfalls negativ auswirken.

Fünf Tipps für gesunden Schlaf

​1. Ordnung halten

Insbesondere der Nachttisch sollte möglichst frei von Krimskrams gehalten werden, denn der schafft innere Unruhe und stört gesunden Schlaf. Auch der Rest des Schlafzimmers sollte nach Möglichkeit ordentlich aufgeräumt sein und somit als Ort der Ruhe dienen.

2. Elektronik muss raus

Dass Smartphones durch ihr blaues Licht schlecht für gesunden Schlaf sind, ist bekannt. Doch auch andere elektronische Artikel, wie alte Handys, Ladekabel oder Tablets und natürlich auch Fernseher haben im Schlafzimmer nichts zu suchen. Sie schaffen Unruhe, nicht nur für sensible Menschen.

3. Nicht Genutztes kann weg

In den meisten Wohnungen fehlt der Platz, um nicht Gebrauchtes sinnvoll unterzubringen. Das Schlafzimmer ist dafür allerdings der falsche Raum, auch wenn er das vermeintlich am seltensten genutzte Zimmer der Wohnung ist. Tatsächlich verbringen wir hier aber knapp ein Drittel unseres Tages und das idealerweise in Ruhe und Erholung. Dabei stören Kisten und Tüten voller alter Dinge nur. Also raus damit!

4. Lebensmittel

Teller, Geschirr und Tassen, vor allem wenn sie dreckig sind, haben über Nacht nichts im Schlafzimmer zu suchen. Sie schaffen keine Wohlfühlatmosphäre und können zudem Ungeziefer anziehen, das sich schnell festsetzt.

5. Alte Kissen

Selbst wenn man Bezüge regelmäßig wäscht, sammeln sich in Kissen und Bettdecken über die Zeit Keime und Milben. Zusätzlich bekommen empfindliche Menschen schnell Probleme mit durchgelegenen Kissen. Sie sollten nach einigen Jahren durch neue ersetzt werden, damit sie nicht unseren Schlaf stören.