Die Herbstferien starten

ADAC meldet "hohe Staugefahr": Auf diesen Strecken wird es am Wochenende besonders voll

Viele Familien brechen zum Ferienbeginn mit dem Auto in den Urlaub auf.
Viele Familien brechen zum Ferienbeginn mit dem Auto in den Urlaub auf.
© imago images/Geisser, MANUEL GEISSER, via www.imago-images.de, www.imago-images.de

08. Oktober 2021 - 16:45 Uhr

"Erhöhte Staugefahr"

Der goldene Herbst hat begonnen. Und in einigen Teilen Deutschlands können Eltern und ihre Kinder die sonnige Zeit nun auch zum Reisen nutzen. In fünf Bundesländern beginnen mit diesem Wochenende die Herbstferien. Trotzdem bleiben die Routen natürlich die gleichen. Der ADAC spricht von "erhöhter Staugefahr". Wir verraten, um welche Strecken und Uhrzeiten Sie lieber einen Bogen machen sollten.

"Lebhafter Reiseverkehr" in NRW

Das bevölkerungsreichste Bundesland beherbergt gleichzeitig auch die meisten Schüler: Knapp 2,5 Millionen. Und viele von ihnen machen sich an diesem Wochenende auf in den Urlaub. Denn auch in Nordrhein-Westfalen beginnen die Herbstferien ab nächster Woche. Der ADAC rechnet zum Ferienauftakt mit "lebhaftem Reiseverkehr auf den Autobahnen".

"Urlauber, Tagesausflügler und am Freitag auch Berufspendler sorgen in Kombination mit vielen Baustellen und andauernden Sperrungen durch Hochwasserschäden für eine hohe Staugefahr in Nordrhein-Westfalen", sagt Prof. Dr. Roman Suthold, Verkehrsexperte des ADAC in NRW.

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Zu den Uhrzeiten staut es sich

Das stärkste Verkehrsaufkommen erwartet der Mobilitätsexperte am

RTL NEWS empfiehlt

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  • Freitagnachmittag,
  • Samstagvormittag und
  • am späten Sonntagnachmittag.

"Wer übervollen Straßen entgehen will, sollte entweder sehr spät oder in den frühen Morgenstunden starten", empfiehlt Wolfgang Herda, Verkehrsexperte des ADAC-Thüringen.

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Größtes Staupotential in ganz Deutschland

Aber nicht nur in den Bundesländern selbst soll es sich stauen: Bei diesen Strecken laufen Sie (in beide Richtungen) die größte Gefahr, in einem Stau zu stranden:

  • Fernstraßen zur und von der Nord- und Ostsee
  • Großräume Berlin, Hamburg, Köln, Frankfurt, München
  • A 1 Euskirchen – Köln und Hamburg – Bremen – Osnabrück – Dortmund
  • A 2 Dortmund – Hannover
  • A 1 / A 3 /A 4 Kölner Ring
  • A 3 Oberhausen – Köln – Frankfurt – Nürnberg – Passau
  • A 5 Hattenbacher Dreieck – Karlsruhe – Basel
  • A 6 Mannheim – Heilbronn – Nürnberg
  • A 7 Hamburg – Flensburg
  • A 7 Würzburg – Füssen/Reutte
  • A 8 Stuttgart – München – Salzburg
  • A 9 München – Nürnberg
  • A 10 Berliner Ring
  • A 24 Hamburg – Berlin
  • A 61 Koblenz – Mönchengladbach
  • A 93 Inntaldreieck – Kufstein
  • A 95/B 2 München – Garmisch-Partenkirchen
  • A 99 Umfahrung München

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Tipps für die Nerven

Die Corona-Pandemie habe zudem dafür gesorgt, dass viele Deutsche innerhalb der Grenzen verreisen und nicht immer ins Ausland. Dieser Trend sorge leider nicht für Entlastungen auf den Straßen. Wer deswegen trotz aller Hinweise im Stau landen sollte, kann folgende Tipps des ADAC beachten, damit die Urlaubsstimmung nicht kippt:

  • Ausgeruht losfahren
  • Genügend Pausen machen, vor allem für Kinder wichtig
  • Gesunde Snacks mitnehmen (Obst, Nüsse, Wasser, Tee)

Denn mit einer guten Vorbereitung und der richtigen Einstellung, kann jeder – auch noch so lange – Stau gut überstanden werden. (skn/adac)