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Corona in Europa: Fast alle deutschen Nachbarländer jetzt Hochrisikogebiete - bis auf eines

Interaktive Karte zeigt aktuelle Infektionszahlen

Neue Einstufung: Fast alle deutschen Nachbarländer jetzt Hochrisikogebiete - nur eines nicht

Corona-Maske mit Europa-Motiv
Wie ist die aktuelle Lage in den europäischen Urlaubsländern?
iStockphoto

Bundesregierung stuft weitere Länder als Hochrisikogebiete ein

Die Corona-Lage in Europa spitzt sich zu. Jetzt stuft die Bundesregierung auch das Nachbarland Luxemburg sowie fast 40 weitere Länder weltweit wegen hoher Infektionszahlen von Sonntag (9. Januar) an ganz oder teilweise als Hochrisikogebiete ein. Insgesamt erhöht sich die Zahl der Hochrisikogebiete weltweit auf einen Schlag auf mehr als 100 Länder. Das bedeutet, dass etwa jedes zweite Land weltweit wieder Hochrisikogebiet ist. Wer aus einem solchen Gebiet einreist und nicht vollständig geimpft oder genesen ist, muss für zehn Tage in Quarantäne und kann sich frühestens fünf Tage nach der Einreise mit einem negativen Test davon befreien.

Neben Luxemburg werden am Sonntag in Europa auch Schweden und Estland auf die Risikoliste gesetzt. Als einziges Land von der Liste gestrichen wird die Ukraine. Von den Nachbarländern Deutschlands ist ab Sonntag nur noch Österreich kein Hochrisikogebiet.

Lese-Tipp: Alle aktuellen Informationen zum Coronavirus finden Sie in unserem Live-Ticker auf RTL.de

Grafik zeigt: So sieht's in den europäischen Urlaubsländern aus

Corona beherrscht unseren Alltag – auch im Urlaub. Denn obwohl wir in vielen Ländern Urlaub machen dürfen, können steigende Infektionszahlen dafür sorgen, dass neue Maßnahmen verhängt werden und der Urlaub dadurch beeinträchtigt wird. Wie hoch sind die Zahlen aktuell in unseren Lieblingsurlaubsländern? Unsere interaktive Karte zeigt, in welchen europäischen Urlaubsländern welche Inzidenz herrscht.

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Wie lese ich die Karte zu den Infektionszahlen?

Die 7-Tage-Inzidenz liefert Hinweise zur Infektionslage in den verschiedenen Reiseländern. Diese bildet die Zahl der gemeldeten Neuinfektionen im jeweiligen Land innerhalb der vergangenen sieben Tage ab. Die Grafik orientiert sich hierbei an der in Deutschland geltenden Obergrenze von 50 Ansteckungsfällen je 100.000 Einwohnern. Bleibt die Zahl der Neuinfektionen innerhalb der letzten sieben Tage unterhalb dieser Schwelle, gilt das Infektionsgeschehen als erfolgreich eingedämmt und unter Kontrolle. Die Farben verdeutlichen, welche Länder Europas im grünen Bereich liegen und welche nicht*:

  • Grün: Länder mit rein rechnerisch weniger als 1,0 Fällen je 100.000 Einwohnern erscheinen in Grün.
  • Hellgrau: In Hellgrau eingefärbt sind alle Länder, bei denen sich die nationalen Fallzahlen im Bereich von 1,1 bis 24,9 Fällen im Verhältnis zur Bevölkerung bewegen.
  • Dunkelgrau: Länder, die den Schwellenwert von 25 überschreiten, erscheinen in Dunkelgrau.
  • Orange: Ab der Warnschwelle von 35 aktuellen Neuinfektionen wechselt die Signalfarbe zu Orange.
  • Rot: Staaten, die beim aktuellen Fallaufkommen über der Obergrenze von 50 Neuinfektionen liegen, leuchten Rot.

Wichtig: Unabhängig von den Kennziffern auf nationaler Ebene können einzelne Gebiete jederzeit ein lokal höheres Fallaufkommen aufweisen. Maßgeblich für die Reiseplanung sind damit vor allem die Angaben der Gesundheitsbehörden vor Ort sowie die Einschätzungen offizieller Stelle, wie etwa aus dem Auswärtigen Amt, oder aus den Reiseländern selbst. (RTL/dhe/dpa)

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*Die Karte zeigt Daten aus dem europäischen Seuchenkontrollzentrum ECDC auf nationaler Ebene. Die Zahlen werden täglich aktualisiert.