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Das ist der neue FIA-Präsident: Mohammed Ben Sulayem ist Nachfolger von Jean Todt

Nachfolger von Ex-Schumi-Boss Todt

Das ist der neue FIA-Präsident

Ben Sulayem Mohammed
Mohammed Ben Sulayem.
R3667 FREDERIC LE FLOC H, picture alliance

Der erste Nicht-Europäer an der Spitze

Der Automobil-Weltverband FIA hat einen neuen Präsidenten. Der langjährige Rallye-Pilot Mohammed Ben Sulayem folgt auf Jean Todt. Er setzte sich in der Wahl gegen den Briten Graham Stoker durch.

Ben Sulayem löst Todt ab

Der 60-Jährige aus den Vereinigten Arabischen Emiraten gewann in Paris mit gut 60 Prozent der Stimmen. Ben Sulayem ist damit der erste Nicht-Europäer an der Spitze der FIA.

Todt, einstiger Ferrari-Teamchef und langjähriger Weggefährte von Formel-1-Rekordweltmeister Michael Schumacher, stand zwölf Jahre lang an der Spitze des Weltverbandes. Stoker arbeitete eng mit dem Franzosen zusammen und sollte dessen Weg fortführen, der Brite hätte bei einem Wahlsieg auch den langjährigen ADAC-Sport-Präsidenten Hermann Tomczyk als Vizepräsidenten für Europa bestätigt.

Ben Sulayem kämpft für besseren Zugang zum Motorsport

Ben Sulayem hatte im Wahlkampf für mehr Transparenz und Demokratie geworben und zudem eine Verbesserung der Zugänglichkeit des Motorsports in Aussicht gestellt, sowohl mit Blick auf die finanziellen Hürden als auch auf die weltweite Verbreitung. "Ich möchte bessere und erschwingliche Wege für junge Fahrer schaffen", sagte er dem Fachmagazin Autosport: "Das ist der Wandel. Man kann nicht einfach wiederholen, was der vorherige Präsident getan hat, das funktioniert nicht. Es gibt ja neue Herausforderungen."

Ben Sulayem war seit den 1980er-Jahren bester Rallye-Fahrer aus dem arabischen Raum, gewann 14 Meistertitel in der FIA Middle East Championship und startete auch in der Rallye-WM. In seiner anschließenden Karriere als Funktionär wurde er als erster Araber in den Motorsport-Weltrat der FIA gewählt und war seit 2008 einer der FIA-Vizepräsidenten.

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