Feuerwehr gräbt mit Schaufeln, Spaten, Äxten und Beilen

Dackel steckt vier Stunden im Dachsbau fest - 20 Schutzengel retten ihn

Nach mehr als vier Stunden ist der Dackel endlich wieder frei. Auf seinem Halsband die Aufschrift „Flinte“ – vermutlich sein Name.
Nach mehr als vier Stunden ist der Dackel endlich wieder frei. Auf seinem Halsband die Aufschrift „Flinte“ – vermutlich sein Name.
Feuerwehr Braunschweig

Ganze 20 Feuerwehrleute haben am Donnerstagvormittag in Braunschweig geholfen, einen kleinen Dackel aus seiner misslichen Lage zu befreien. Denn: Das Tier steckte in einem Dachsbau fest.

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Der Hund hat sich losgerissen

Nur noch ein Jaulen ist von dem Hund zu hören. Es kommt aus dem Dachsbau, in dem sich der Dackel verfangen hat. Weil er selbst es nicht schafft sich zu befreien, ruft seine Halterin die Feuerwehr. Das Tier hatte sich beim Gassigehen im Rautenheimer Holz bei Braunschweig (Niedersachsen) losgerissen und war in den Bau gelaufen. „Die Leine war vermutlich nicht richtig an seinem Tragegeschirr befestigt“, so Jens Schur, Lagedienstführer der Feuerwehr-Leitstelle Braunschweig zu RTL.

Die Feuerwehr gräbt mit Schaufeln, Spaten, Äxten und Beilen nach dem Tier

Die Einsatzkräfte graben einen Tunnel, um den Hund zu retten.
Die Einsatzkräfte graben einen Tunnel, um den Hund zu retten.
Feuerwehr Braunschweig

Auch als seine Besitzerin ihn ruft und versucht mit Leckerlis zu locken, kommt der Hund nicht aus seinem Versteck. Schuld daran, dass er es zwar in den Dachsbau rein aber nicht wieder raus schafft: sein Hundedeckchen. „Das muss sich wohl an einer Wurzel verfangen haben. Außerdem war der Bau eng“, sagt Schur. Mehr als vier Stunden brauchen rund 20 Einsatzkräfte von vier Feuerwehren, um den Dackel zu befreien. Mit Schaufeln, Spaten, Äxten und Beilen graben sie sich von mehreren Seiten vorwärts – natürlich extrem vorsichtig, um das Tier nicht zu verletzen. Mehr als einen Meter tief und fünf Meter lang buddeln die Helfer. Mit Hilfe einer Kamera wird der Dackel schließlich entdeckt.

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Am Nachmittag ist der Dackel wieder frei

Am Nachmittag dann die große Erleichterung: Ein Feuerwehrmann kann den Hund aus dem Loch ziehen und die Besitzerin kann ihren Dackel endlich wieder in die Arme schließen. „Am Abend wird wohl ein Leckerli mehr für den Dackel drin gewesen sein“, so Schur. Happy End für Halterin, Hund und die Helden von der Feuerwehr Braunschweig. (dpa/sis)