Er wollte eine Impfung umgehen

Österreicher steckt sich absichtlich mit Corona an und stirbt

Ein Corona-Patient liegt auf einer Intensivstation auf dem Zimmer (Symbolbild).
Ein Corona-Patient liegt auf einer Intensivstation auf dem Zimmer (Symbolbild).
© deutsche presse agentur

24. November 2021 - 8:34 Uhr

55-Jähriger soll sich absichtlich auf italienischer Corona-Party angesteckt haben

Er wollte eine Impfung gegen Corona umgehen, jetzt ist er tot. Letzte Woche soll ein 55-Jähriger Österreicher an den Folgen einer Infektion gestorben sein, nachdem er sich extra auf einer sogenannten Corona-Party in Italien mit dem Virus infiziert hatte. Das berichtet die "Kleine Zeitung" unter Berufung auf eine Ärztin im steirischen Liezen. Angeblich habe der Mann so den Status eines Genesenen erreichen wollen, um sich nicht impfen lassen zu müssen.

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Mann arbeitete wohl in Italien und brauchte einen "Grünen Pass"

Laut dem Online-Nachrichtenportal habe der Mann durch die gezielte Infektion versucht, die derzeit in Österreich geltenden strengen Beschränkungen für Ungeimpfte zu umgehen.

Andere Medien berichteten außerdem, dass der Österreicher in Italien arbeitete und einen sogenannten Grünen Pass brauchte, um über die Grenze zu kommen. Ein Grüner Pass ist der Nachweis darüber, dass man entweder vollständig gegen das Coronavirus geimpft oder bereits genesen ist . Es wird vermutet, dass der Mann ein Impfgegner gewesen sei.

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Weitere Patienten nach Corona-Parties in Italien auf Intensivstation

Offenbar wollten auch andere Menschen diesen Weg gehen und unterschätzten dabei die Gefahr des Coronavirus. Wie italienische Medien berichten, befinden sich aktuell mehrere Menschen in Krankenhäusern, die auf Corona-Partys in Italien zusammentrafen. Bei sogenannten Corona-Partys verabreden sich Ungeimpfte und wollen gezielt eine Infizierung mit dem Virus herbeiführen. Unter den Leuten, die sich aktuell wegen solcher Partys im Krankenhaus befinden, soll sogar ein Kind sein.

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