Aber bitte kein Gruppensex!

Corona: Bordelle in Österreich dürfen wieder öffnen

Seit dem 1. Juli 2020 dürfen Bordelle in Österreich wieder öffnen
© dpa, Andreas Arnold, arn rho obe rho

01. Juli 2020 - 17:51 Uhr

Rund 8000 Sexarbeiter sind registriert

Auch das älteste Gewerbe der Welt musste heftig unter der Corona-Krise leiden. Seit heute können Prostituierte in Österreich wieder arbeiten, denn Bordelle dürfen wieder öffnen. Damit kann der Rubel für Sexarbeiter und Sexarbeiterinnen also wieder rollen. In Deutschland sind derzeit noch viele Puffs geschlossen. Zuletzt forderte der "Berufsverband erotische und sexuelle Dienstleistungen e.V." (BesD e.V.) in einer Pressemitteilung, den Sexarbeiterinnen ihre Arbeit wieder zu ermöglichen und legt dazu ein umfassendes Hygiene-Konzept vor. Hygienekonzept und Sex passt aber irgendwie nicht direkt zusammen, meinte der Geschäftsführer des Kölner Bordells "Pascha", Armin Lobscheid. Doch was müssen österreichische Freier jetzt bei einem Puff-Besuch alles beachten?

Maskenpflicht auch im Puff

Das österreichische Gesundheitsministerium empfiehlt mehrere Sicherheitsvorkehrungen bei der Sexarbeit:

  • Der Körperkontakt soll auf das Notwendigste reduziert werden
  • Möglichst nicht Küssen
  • Kunden und Prostituierte sollen Masken tragen
  • Masken, Handtücher und Matratzenbezüge sollen nach jedem Kontakt gewechselt werden
  • Kontakt ist nur zwischen zwei Personen gestattet. Kein Gruppensex!
  • Sexarbeiter und Sexarbeiterinnen müssen den Gesundheitszustand der Kunden vor Beginn der Dienstleistung aufnehmen. Wer Symptome einer möglichen Corona-Erkrankung zeigt, muss auf Sex verzichten und auf Abstand gehen.