Chlamydien: Symptome und Behandlung der verbreiteten Geschlechtskrankheit

8. September 2017 - 16:41 Uhr

Die Chlamydien-Infektion ist eine unterschätzte Gefahr

Eine der verbreitetsten Geschlechtskrankheiten sind Chlamydien. Symptome treten bei dieser Krankheit oft nicht oder sehr spät auf. Daher ist es wichtig, aufmerksam zu sein. Wir verraten Ihnen, wie Sie Chlamydien dennoch erkennen können und was Sie dann tun sollten im Video.

Übertragung, Behandlung und mögliche Folgen von Chlamydien

Die Infektionen durch Chlamydien und andere Geschlechtskrankheiten steigen regelmäßig nach dem Sommerurlaub an. Alleine im Jahr 2016 hat es 300.000 Neuerkrankungen in Deutschland gegeben. Europaweit gehört die Chlamydien-Infektion zu den häufigsten sexuell übertragbaren Infektionen.

Dass sich so viele Menschen anstecken, liegt in der Regel an mangelnder Aufklärung. Chlamydien sind Bakterien, die beim Geschlechtsverkehr vaginal, oral oder anal übertragen werden. Meistens sind junge Menschen betroffen.

Die Infektion bleibt jedoch oft unbemerkt, denn sie ruft häufig keine oder nur leichte Beschwerden hervor. Viele Menschen merken daher gar nicht, dass sie sich angesteckt haben und geben die Infektion weiter, ohne es zu wissen.

Folgen einer Chlamydien-Infektion können bei Frauen Unfruchtbarkeit durch verklebte Eileiter und bei Schwangeren vorzeitige Wehen, Früh- oder Fehlgeburten sein.

Ist es zu einer Infektion gekommen, helfen Antibiotika, aber auch Vaginal-Zäpfchen mit Thymianöl. Auf jeden Fall sollte sich auch der Partner vom Urologen untersuchen und gegebenenfalls behandeln lassen.

Damit es gar nicht erst zu einer Infektion kommt, ist der Schutz durch Kondome und regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen sehr wichtig! Da sich Infektionen erst nach drei Wochen feststellen lassen, empfehlen Experten, sich auch nach sexuellem Kontakt nochmals testen zu lassen.

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