Selbst Experten sind fassungslos Fast 1.000 Zugvögel sterben in einer Nacht: Sie schlugen in Schwärmen vor ein Gebäude in Chicago

„Es war wie ein Teppich aus toten Vögeln.“
David Willard ist schockiert. In einer Nacht sind fast 1.000 Zugvögel am McCormick Place Lakeside Center, einem Kongresszentrum in Chicago in den Tod geflogen. Die Vögel krachten in Schwärmen vor die Fensterscheiben des Gebäudes. „In den 40 Jahren, in denen wir jetzt beobachten, was am McCormick passiert, haben wir noch nicht mal ansatzweise etwas in dieser Größenordnung gesehen“, sagt der pensionierte Museumsmitarbeiter der Associated Press.

Wissenschaftler sammeln sonst nur einzelne tote Vögel auf
Willard, der vor seinem Ruhestand für die Vogelsammlung im Chicago Fields Museum zuständig war, kontrolliert jetzt zur Zugvogel-Zeit die Bereiche um das Kongresszentrum. In einer normalen Nacht findet er sonst höchstens mal einzelne tote Vögel, die irritiert von den Glasscheiben gegen das Gebäude geflogen sind. Doch in der Nacht auf Donnerstag (5. Oktober) ist alles anders als sonst.
Fast 1.000 Vögel haben die Kollision mit dem Kongresszentrum nicht überlebt. Regen und warme Temperaturen hätten die Migration der Vögel verzögert, dann seien sie alle gleichzeitig gestartet, berichtet der Sender CBS. Deshalb seien besonders viele Zugvögel in der Gegend gewesen, erklärt Douglas Stotz vom Field-Museum dem Sender.
Lesen Sie auch: Mysteriöses VogelsterbenAmseln fallen plötzlich vom Himmel
00:45Naturgewalt über Rom! Tornado fegt durch die italienische Hauptstadt
00:45Verletzte am Frankfurter Flughafen! Lufthansa-Flieger knickt am Gate plötzlich ein
01:01Ehe-Aus nach 17 Jahren! Thomas und Lisa Müller haben sich getrennt
01:07Nach Krebserkrankung! „Türkisch für Anfänger“-Star stirbt mit nur 49 Jahren
01:35Sexueller Missbrauch verhindert: Mann entführt Mädchen (5) – Bruder schreit Hilfe herbei!
01:53Waldbrand verwüstet beliebte Urlaubsregion
00:44Dieser Schrei rettet sein Leben! Lippenbär schlägt Tiger in die Flucht
02:23Pannen-Reise! Charlotte Würdig sucht nur Hotelzimmer – Personal wittert heiße Liebesnacht
02:20Kurz vor dem großen Trennungs-Knall! Lisa Müller im RTL-Interview
00:41Carlos' Tod ist ein großer Schock
00:41Rinder-Wahnsinn in der Notaufnahme! Kuhherde stürmt plötzlich die Chirurgie
00:40NOCH ein Mord auf dem Kiez – DIESER GZSZ-Star verlässt die Serie!
00:51Riesenschock beim Kinderschwimmen! Plötzlich taucht ein Krokodil auf
05:35Katarina und Jasmin zoffen sich um Andreas
04:56Neue Wende im Fall Monika Weimar! Hat sie ihre Kinder doch nicht getötet?
00:51Beauty-Überraschung bei Carmen Geiss – „Du siehst 50 Jahre jünger aus!“
02:22Es geht um mehr als 400.000 Euro! Lilly Becker gegen Ex Boris vor Gericht
01:39Flammenwalze rollt auf Urlaubsparadies zu! Touristen fliehen vor Feuer-Inferno
01:00Nackt am Traumstrand! Ex von GZSZ-Star erfüllt sich ihren Playboy-Traum
01:24,,Let's Dance"-Star frisch verliebt! HIER feuerte seine Liebste ihn während der Show an
Experten rätseln über Gründe für Zugvogelmassensterben
„Es war einfach frustrierend“, sagt Vogel-Experte Willard der Zeitung Chicago Tribune. „Man sieht einen Rosenbrust-Kernknacker, der es bis in die peruanischen Anden geschafft hätte, wenn er nicht gegen ein Fenster in Chicago geflogen wäre.“ Als mögliche Gründe für den Vorfall nennt er unter anderem die beleuchteten Fenster des Kongresszentrums sowie ungünstige Wetterbedingungen.
Das Field Museum erklärt auf Instagram, dass jeden Tag zu Frühlings- und Herbstmigrationszeit Wissenschaftler und Freiwillige wie Willard bei Sonnenaufgang aufstehen würden, um die Fenster des Kongresszentrums nach verunglückten Vögeln abzusuchen. Wenn Vögel die Kollisionen überleben, würden sie von Tierärzten behandelt. „Wenn die Vögel nicht überleben, werden ihre Körper ins Museum gebracht“, hieß es weiter. Dort dienten sie der wissenschaftlichen Forschung. Auch der Klimawandel wirke sich auf die Zugvögel aus. Die Vogelexperten sammelten nun fast 1.000 neue traurige Forschungsobjekte. (jgr)
Lese-Tipp: Das große Vogelsterben an der Nordsee - ganze Kolonien in Gefahr!


