Nur 13 Monate nach dem 8:2-Sieg

Bayern zerlegt Barca schon wieder - lässt es diesmal aber ruhiger angehen

Robert Lewandowski machte gegen Barca zwei Tore.
Robert Lewandowski machte gegen Barca zwei Tore.
© Imago Sportfotodienst

15. September 2021 - 11:11 Uhr

Müller müllert

Genau 13 Monate war es her, als der FC Bayern München zurückkehrte auf den Fußballplatz im Camp Nou. Am 14. August 2020 überrollte der deutsche Rekordmeister den FC Barcelona im eigenen Stadion und bescherte ihm beim 8:2 eine der schlimmsten Niederlagen der glorreichen Vereinsgeschichte.

Damals führten die Bayern schon nach 31 Minuten mit 4:1. Zum gleichen Zeitpunkt am Mittwochabend stand es noch 0:0 zwischen den beiden Mannschaft am ersten Spieltag in der Champions League. Doch dann war Müller-Time! Thomas Müller, der einen Tag zuvor seinen 32. Geburtstag gefeiert hatte, knallte aus 22 Metern drauf und hatte Glück, dass sein Schuss von Eric Garcia unhaltbar für Nationaltorwart Marc-André ter Stegen abgefälscht wurde – das 1:0 für die Bayern (34.).

Doppelpack von Lewandowski

Auch danach zeichnete sich ab, dass Barca den Bayern schon wieder nicht gefährlich werden könnte. Die Katalanen strahlten überhaupt keine Gefahr aus und so war es nur eine Frage der Zeit, bis die Münchner das nächste Tor erzielten – und das kam in der 56. Minute. Jamal Musiala knallte den Ball zunächst an den Pfosten, doch Robert Lewandowski staubte ab zum 2:0.

Barcelona wurde diesmal zwar nicht derart verklatscht wie vor etwas mehr als einem Jahr, spielte aber dennoch erschreckend schwach. Die Quittung: Immer wieder gab es Pfiffe von den eigenen Fans.

Glück hatte Barca, dass es die Bayern in der Folge locker angehen ließen – einen hatte Lewandowski aber dann doch noch im Fuß. Wieder war der Mega-Knipser nach einem Pfostenschuss (diesmal von Serge Gnabry) zur Stelle und machte sein zweites Tor. Und besiegelte den nächsten klaren Sieg der Bayern in Barcelona.

Wolfsburg holt einen Punkt

Der VfL Wolfsburg konnte zwar anders als in den bisherigen vier Bundesligaspielen zwar keinen Sieg feiern, erkämpfte sich aber immerhin in Unterzahl (John-Anthony Brooks wurde vom Platz gestellt) ein 0:0-Unentschieden. Die Top-Teams FC Chelsea (1:0 gegen Zenit St. Petersburg) und Juventus Turin (3:0 bei Malmö FF) gewannen erwartungsgemäß ihre Auftaktpartien. (sho)

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Wer überträgt die Champions-League-Spiele in dieser Saison?

Im Free-TV werden die Partien der UEFA Champions League aktuell nicht übertragen – und auch nicht bei Sky. Denn in dieser Saison teilen sich die Streaming-Dienste DAZN und Amazon Prime Video die TV-Rechte.

Streaming-Optionen:

Die meisten Spiele werden 2021/2022 um 21 Uhr angepfiffen. Allerdings ist der frühere Anstoß-Termin noch weiter nach vorne gerückt: dienstags und mittwochs wird schon ab 18.45 Uhr gespielt.

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