Onkel (36) soll versucht haben, Nichte (20) zu vergewaltigen

Brasilien: Penis und Hoden von Sex-Angreifer abgeschnitten und an Schweine verfüttert

Schweine sollen in Brasilien den Penis und den Hoden eines Mannes gefressen haben, nachdem die Genitalien ihm vorher aus Rache abgeschnitten wurden. (Foto: Motivbild)
Schweine sollen in Brasilien den Penis und den Hoden eines Mannes gefressen haben, nachdem die Genitalien ihm vorher aus Rache abgeschnitten wurden. (Foto: Motivbild)
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29. April 2021 - 9:25 Uhr

Brasilianer wird nach versuchter Vergewaltigung verstümmelt

Ein 36-Jähriger hat in der brasilianischen Gemeinde Olhos D'Agua im Bundesstaat Minas Gerais für großes Entsetzen gesorgt: Er versuchte offenbar, seine 20-jährige Nichte zu vergewaltigen. Dann wurde er selbst Opfer in einem brutalen Fall von Selbstjustiz. Der Freund der Frau wollte offenbar Rache nehmen und schnitt dem mutmaßlichen Sexualstraftäter Penis und Hoden ab. Anschließend verfütterte er die Genitalien an Schweine.

Freund des Opfers wollte sich für Tat rächen

Der Mann aus Brasilien, der in dem Bericht der britischen Zeitung "Daily Mail" nicht namentlich genannt wird, habe versucht, sich an seiner Nichte zu vergehen. Sie habe es geschafft, seine Annäherungsversuche abzuwehren und war vor ihm geflohen.

Nach der versuchten Vergewaltigung habe die 20-Jährige ihrem Freund davon berichtet. Der habe sich gemeinsam mit seinem Cousin für die Tat an seiner Freundin rächen wollen. Sie lockten den mutmaßlichen Sexualstraftäter unter einem Vorwand auf ein Feld, wie die "Daily Mail" weiter berichtete. Sie gaben offenbar vor, dort Schweine kastrieren zu wollen und dabei Hilfe zu benötigen.

Als der Mann auf dem Feld ankam, sollen die Männer ihn stattdessen angegriffen und bewusstlos geschlagen haben. Danach hätten sie dem Onkel der 20-Jährigen die Hose ausgezogen, ihm Penis und Hoden abgeschnitten und die Genitalien den Schweinen zum Fraß vorgeworfen.

Polizei sucht vorsorglich noch einmal nach den Genitalien

Der 36-Jährige sei schließlich zu sich gekommen und habe es trotz starker Blutungen geschafft, sich nach Hause zu schleppen und einen Arzt zu rufen. Den Rettungskräften sei es gelungen, die Blutung zu stoppen, bevor sie ihn in ein nahegelegenes Krankenhaus brachten. Der Polizeibeamte Stephan da Silva schilderte laut "Daily Mail", dass die Polizei vorsorglich noch einmal nach den fehlenden Genitalien gesucht habe. Da sie nichts gefunden hätten, seien sie ebenfalls davon ausgegangen, dass sie von den Tieren verspeist wurden. "Dieser Fall ist unmenschlich", habe da Silva hinzugefügt.

Zwei Verdächtige wurden nach der Verstümmelung in Brasilien verhaftet

Den Medizinern sei es gelungen, die Harnwege des Mannes zu rekonstruieren, sodass er weiter Wasser lassen könne. Er bekomme nun Antibiotika und könne das Krankenhaus in zwei bis vier Tagen verlassen. Die beiden Verdächtigen, die ihn verstümmelt haben sollen, seien verhaftet worden. Es sei unklar, ob der Mann wegen versuchter Vergewaltigung angeklagt werde. Die eigentliche Tat sei bei der Polizei nicht angezeigt worden.

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