Verbraucherzentrale warnt vor gefälschter Sicherheitsüberprüfung

Betrüger machen Jagd auf Sparkassen-Kunden: Massig Phishing-Mails im Umlauf

© dpa, Fabian Sommer, wok dul

7. Mai 2019 - 15:36 Uhr

Neue Phishing-Betrugswelle

Betrüger haben es wieder verstärkt auf Sparkassenkunden abgesehen und verschicken massenweise Phishing-Mails. Aktuell warnt die Verbraucherzentrale in ihrem Phishing-Radar vor der neuen Betrugswelle.

Sparkassen-Kunden erhalten eine "Sicherheitsüberprüfung"

In den Mails wird vor allem mit dem Betreff "Neue Benachrichtigungen" vor "sicherheitsrelevanten Problemen in Verbindung mit Sparkassen-Kundendaten" gewarnt. Der Empfänger der E-Mail wird gebeten, sich einer "Sicherheitsüberprüfung zu unterziehen". Um zu dieser Sicherheitsüberprüfung zu gelangen, soll der Empfänger der E-Mail auf einen Link klicken.

Die Verbraucherzentrale empfiehlt, die Aufforderung der Betrüger zu ignorieren und die Mail in den Spam-Ordner zu verschieben.

Auf diese 5 Punkte sollte jeder Sparkassen-Kunde achten

Die Sparkasse hat auf ihrer Onlineseite fünf Punkte aufgelistet, mit denen man Betrugsversuchen auf die Schliche kommen kann:

  • Auf die Adresse des Absenders achten: Die Betrüger ahmen Mail-Adressen bekannter Unternehmen nach.
  • Unpersönliche Ansprache am Mail-Anfang: Betrüger nutzen gerne eine namenlose Anrede wie "Sehr geehrter Kunde" oder wie in der aktuellen Mail oben "Sehr geehrte Damen und Herren". Die meisten großen Unternehmen sprechen ihre Kunden persönlich an. Allerdings werden auch die Betrüger immer raffinierter und nutzen immer öfter die persönliche Kundenansprache.
  • Mails ausländischer Betrüger werden offenbar von Programmen wie Google-Übersetzer bearbeitet und sind voller Rechtschreib- und Grammatikfehler.
  • Betrüger-Mais enthalten wie in der aktuellen Sparkassen-Phishing-Mail einen Link, auf den man draufklicken soll. Auf der Fake-Zielseite wird man meist aufgefordert, persönliche Daten einzugeben.
  • Im Anhang befinden sich Bild- oder Text-Dateien, die einen Virus enthalten können.