Bei eiskalten Temperaturen und RegenWarum diese Menschen an Neujahr gemeinsam in die Ostsee springen

Es ist ein eiskalter Start in das Jahr 2024.
Von nah und fern sind sie an Neujahr angereist – um baden zu gehen! Teils in ausgefallenen Verkleidungen frönten knapp 400 Hartgesottene am Montag (01. Januar 2024) dem Badevergnügen.
Das Wetter ist trübselig
Sieben Grad kühle Luft und eisige vier Grad Wassertemperatur, dazu Nieselregen: Das Wetter in Grömitz ist an Neujahr (1. Januar) weit von idealen Badebedingungen entfernt. Fast 400 Menschen lassen sich davon nicht abschrecken – sie rennen gemeinsam in die Ostsee.
Lese-Tipp: Macht Eisbaden wirklich schlank? Unsere Reporterin macht den Test
Vor dem Sprung ins Wasser versammeln sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in einem nahegelegenen Schwimmbad und werfen sich in ihre Badebekleidung: Dabei darf es traditionell etwas ausgefallener sein. Die elfjährige Elisa ist mit ihrer Familie aus dem nordrhein-westfälischen Hamm angereist. Sie war bereits letztes Jahr dabei und gibt ihrem Großvater einen Tipp für das erste Mal mit: „Keine Angst haben und einfach Reingehen!“
Einmal auf dem Strand gibt es keinen Weg zurück
Das Anbaden organisiert die Tourismusbehörde Grömitz. Etwa 300 Menschen haben sich im Vorfeld angemeldet, am Tag selbst kommen noch knapp 200 Kurzentschlossene hinzu. Um halb drei geht es für alle Teilnehmer gemeinsam los: Die zahlreichen Schaulustigen bilden einen Spalier zum Strand des Ostseebads. Dort stehen bereits Rettungskräfte und Taucher für den Ernstfall bereit. Ein Moderator zählt von zehn herunter, dann ist es soweit: Hunderte Unerschrockene stürzen sich gemeinsam in die eiskalte Ostsee.
Die Top-Videos des vergangenen Tages
00:17Guido findet Jaras Look "etwas seltsam"
02:42Blutiges Intermezzo bei Koch-Challenge
07:37Eine sexy Rumba von Gil Ofarim & Ekaterina Leonova
09:27Gil Ofarim & Ekaterina Leonova holen mit der Salsa 30 Punkte
- 08:12
Nach Tanz von Gil Ofarim und Ekaterina Leonova kommen Motsi die Tränen
08:55Deutsche Betten für Gran Canaria
00:44Gil Ofarim ist der "Dancing Star 2017"
03:09Gil Ofarim: "Das vergesse ich mein Leben lang nicht"
08:05Ein magischer Paso Doble von Gil Ofarim & Ekaterina
02:55Tim Mälzer: "Jetzt geht es wirklich um Ehre!"
08:08Hat der Sohn Eltern und Schwestern kalt ermordet?
08:07Gil Ofarim und Ekaterina Leonova bewegen mit Freestyle
03:15Dann knallen wir ihn ab!
05:43Guido Maria Kretschmer vergibt null Punkte
00:45Challenge: Eric und Edith Stehfest halbnackt im Schnee
08:49Die Dackelwelpen lernen Treppenlaufen
01:10Wie kann Plötzlicher Kindstod verhindert werden?
00:48Die Prostata-Massage von außen: Ganz ohne Finger im Po
01:01So kommst du als Frau zum Orgasmus
03:08Das ist die Geschichte zu Gils Contemporary
Ein atemberaubender Adrenalinkick
Nach wenigen Sekunden im Eiswasser zieht es die meisten Teilnehmer wieder an Land. Die elfjährige Elisa ist stolz auf ihren 70-jährigen Großvater, der sein erstes Anbaden mit Bravour bestanden hat: „Es macht richtig Spaß – ich bin froh, es gemacht zu haben.“
Zehn Minuten später sind nur noch zwei Hamburgerinnen im Wasser. Ihr Geheimnis für das Aushalten des kalten Wassers? „Das hat auf jeden Fall was mit mentaler Stärke zu tun“, verrät die 21-jährige Wally. „Einfach lachen, dann wird es besser“, ergänzt ihre Freundin Lucy.
Aber warum die kalte Selbstgeißelung? Da sind sich die Teilnehmer einig: Es ist die Freude daran, die eigenen Grenzen zu überwinden und gemeinsam einen erfrischenden Start in das Jahr 2024 zu erleben.




