Bahnstrecke stundenlang gesperrt

Bad Krozingen: ICE geht nach Unwetter baden

Nach Unwettern war die ICE-Strecke von Freiburg nach Basel teilweise überschwemmt
Nach Unwettern war die ICE-Strecke von Freiburg nach Basel teilweise überschwemmt
© Twitter/@lokfuehrer_tim

24. Juni 2021 - 19:33 Uhr

Videos bei Twitter zeigen: ICE flügt durchs Wasser

Land unter bei der Bahn in Südbaden: Ein Unwetter hat am Mittwochabend Teile der Strecke von Freiburg nach Basel unter Wasser gesetzt. Der Abschnitt nahe Bad Krozingen wurde für rund drei Stunden in beide Richtungen gesperrt. Auf Twitter wurden Videos veröffentlicht, in denen zu sehen ist, wie ein ICE scheinbar durchs Wasser gleitet. Die Schienen sind in den braunen Fluten nicht mehr zu sehen.

Bahn sperrte die Strecke zwischen Freiburg und Basel

Der Zug schiebt sich langsam durch die Wassermassen. Gegen 18:20 Uhr meldete die Bahn auf Twitter die Streckensperrung. Fast dreieinhalb Stunden später kam dann die Entwarnung: Die Strecke sei wieder befahrbar, twitterte das Unternehmen. Das Wasser sei schnell wieder abgelaufen, teilte die Bahn mit.

Die Deutsche Bahn trug es mit Fassung - und mit Humor. "Ab einer Wassertiefe von 1,20 Meter können Kunden die Paddel unter den Sitzen hervor nehmen und selbstständig paddeln", amüsierte sich das Unternehmen auf Twitter.

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Unwetter sorgt für Verkehrsbehinderungen in Baden-Württemberg

Die Unwetter waren am Mittwochabend mit Starkregen und Hagel über weite Teile Baden-Württembergs gezogen und sorgten für überflutete Straßen und Verkehrsbehinderungen. Mehrere Stunden lang zog das Unwetter mit gewaltiger Kraft über weite Teile des Landes hinweg.

In Konstanz maß die Höhe der Hagelschicht teils fünf Zentimeter. Am Flughafen Stuttgart wurde der Flugbetrieb mehrfach eingestellt. Auch in Tübingen sei das Wasser «in Sturzbächen» durch die Stadt gelaufen, sagte ein Polizeisprecher am Donnerstagmorgen. Der Verkehr sei stark beeinträchtigt, zahlreiche Häuser und Autos beschädigt worden. Außerdem lief das Kreisimpfzentrum mit Wasser voll, Corona-Impftermine mussten abgesagt werden. Stark betroffen war auch der Landkreis Biberach, dort wurden bis zum frühen Donnerstagmorgen 900 Einsätze ausgelöst. (dpa/jgr)

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