16. Juni 2019 - 15:13 Uhr

Fast Food lässt das Gehirn schrumpfen

Dass Ernährung eine wichtige Rolle für unsere Gesundheit spielt, ist längst bekannt. Australische Forscher haben jetzt allerdings herausgefunden, dass Fast Food Demenz fördert. Und nicht nur das: Unser Gehirn baut durch Fast Food systematisch ab.

Wir essen zu viel!

Innerhalb von nur 50 Jahren hat sich die durchschnittliche Kalorienzufuhr pro Tag und Person um 650 Kalorien erhöht. Das entspricht in etwa den Kalorien eines Burgers mit Pommes. Gebraucht werden diese zusätzlichen Kalorien nicht.

Denn es ist bekannt, dass Menschen besonders gesund und alt werden, wenn sie immer leicht hungrig sind. Wer sich also regelmäßig überfrisst, läuft Gefahr seine Organe – und eben auch das Gehirn – nachhaltig zu schädigen.

"Wir haben starke Beweise gefunden, dass ungesunde Ernährung und mangelnde Bewegung über einen längeren Zeitraum das Risiko von Diabetes Typ 2 und Erkrankungen des Gehirns, wie Demenz und sogar eine Verkleinerung des Gehirn, stark fördert", so Professor Cherbuin vom ANU Centre for Research on Ageing, Health and Wellbeing.

„Ernährt euch gesünder!“

Laut der Studie werden bis zum Jahr 2030 etwa 10 Prozent aller Erwachsenen an Diabetes Typ 2 leiden. Einmal erkrankt, lässt sich der Blutzucker nicht heilen.

Im Idealfall sollten schon Kinder nicht mit Fast Food in Berührung kommen. Die australischen Forscher sagen, dass spätestens ab der Lebensmittel der negative Effekt auf das Gehirn nicht umzukehren ist. Die Aussichten für die aktuelle Weltbevölkerung sind daher denkbar schlecht. Ein Drittel der Menschheit ist übergewichtig.

"Wir fordern jeden dazu auf, sich gesund zu ernähren und an seiner Fitness zu arbeiten und zwar so früh wie möglich – am besten in der Kindheit oder spätestens als junger Erwachsener", so Professor Cherbuin.