Antioxidantien - kleine Moleküle mit großer Anti-Aging-Wirkung

25. Februar 2015 - 9:51 Uhr

Antioxidantien: So wirken die Power-Moleküle

Sie gelten als kleine Wundermittel im Kampf gegen Hautalterung und sogar Krebs: Antioxidantien. Sie befinden sich in Obstsorten, werden zum Beispiel in Smoothies und Säften angepriesen und stecken als Anti-Aging-Wunderwaffe in zahlreichen Hautcremes. Doch wie funktionieren denn eigentlich diese kleinen Alleskönner?

Antioxidantien - kleine Moleküle mit großer Anti-Aging-Wirkung
© Konstantin Yuganov - Fotolia, Yuganov Konstantin

Auf den Verpackungen von Cremes verbergen sie sich hinter Begriffen wie Coenzym Q10, Beta-Carotin oder Vitamin A, C oder E. Antioxidantien sind kleine Schutzmoleküle, die immer dann einspringen, wenn bei den Stoffwechselprozessen in unserem Körper freie Radikale entstehen. "Sie opfern sich dann sozusagen für diese freien Radikale", erklärt Hautärztin Dr. Juliane Habig.

Die freien Radikale haben zu wenig Elektronen und klauen diese deshalb von gesunden Körperzellen. Und an dieser Stelle kommen die Antioxidantien ins Spiel: Sie haben Elektronen im Überschuss und geben sie freiwillig ab, damit die gesunden Zellen nicht geschädigt werden.

Wie helfen Anti-Aging-Cremes?

Unser Körper produziert auch selbstständig Antioxidantien. Dr. Juliane Habig empfiehlt trotzdem diese auch zusätzlich dem Körper zuzuführen um den Schutzmechanismus noch zu stärken. Umwelteinflüsse wie ungesunde Ernährung, Sonne, Abgase oder Rauchen helfen freien Radikalen dabei, sich zu vermehren. Das Ergebnis: Unsere Haut altert schneller. Die in Cremes enthaltenen Antioxidantien wie Alpha-Liponsäure, Polyphenole oder Co-Enzym Q10 bilden dann eine Art Schutz auf der Haut. Insbesondere die Vitamine A, C und E haben einen nachgewiesenen Effekt.

Hautärztin Dr. Juliana Habig erklärt, dass es sich lohnt, bereits mit Mitte Zwanzig mit solchen Anti-Aging-Cremes zu beginnen. Menschen mit jüngerer, anfälligerer Haut rät sie dazu, die Haut mit einem flüssigen Serum zu versorgen, weil dies weniger fetthaltig ist. Unterstützend zu Cremes helfen aber vor allem gesunde Ernährung und das Meiden von Schadstoffen.