Klimawandel könnte ihn zu den Menschen getrieben haben

Eisbär zerfleischt Frau und Jugendlichen - Nachbar erschießt ihn

Eisbär auf der Straße
Derartige Eisbären-Angriffe sind sehr selten.
wst, dpa, Irina Yarinskaya

Ein schreckliches Todesdrama ereignete sich in einem abgelegenen Dorf im Westen Alaskas: Zwei Menschen werden von einem Eisbären getötet. Doch was machte das Tier auf dem Festland?

Ein Nachbar eilt zur Hilfe

Ein Eisbär hat im Westen Alaskas zwei Menschen angegriffen und getötet. Nach Angaben der „Anchorage Daily News“ sei das Tier zunächst mehreren Menschen im Ort Wales nachgejagt und habe dann eine Frau und einen Jugendlichen getötet. Ein Nachbar habe den Bären schließlich erschossen.

Polizei und Behörden wollen in das Gebiet an der Westküste Alaskas reisen, "sobald die Wetterbedingungen dies zulassen", hieß es in einer Mitteilung der Polizei.

Klimawandel: Eisbären auf dem Festland werden immer häufiger

Tödliche Eisbären-Angriffe sind sogar in Alaska äußerst selten, berichtet „Anchorage Daily News“ weiter. Doch durch den Klimawandel, werden die Tiere in Zukunft wohl immer mehr Zeit an Land verbringen. Denn die Eisbären seien durch den Verlust des Meereseis auf alternative Nahrungsquellen angewiesen. Der Grund für Angriffe wie hier in Wales ist also ganz einfach: Die Tiere haben Hunger. (jjä)