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Ägyptens Verfassungsgericht setzt Tätigkeit aus

Ägyptens Verfassungsgericht setzt Tätigkeit aus

Das ägyptische Verfassungsgericht hat nach Demonstrationen von Islamisten seine Arbeit auf unbestimmte Zeit ausgesetzt. Die Proteste seien ein "psychologischer Mordanschlag", teilte es mit.. Hunderte Islamisten waren vor das Gerichtsgebäude in Kairo gezogen und hatten die "Säuberung der Justiz" gefordert.

Bereits vorher waren bei einer Großdemonstration 200.000 Anhänger von Staatschef Mursi auf die Straßen gegangen. Muris hatte die im Eiltempo verabschiedete neue Verfassung unterzeichnet, über deren Annahme die Bevölkerung am 15. Dezember entscheidet. Die Opposition hat zum Boykott des Referendums aufgerufen.