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Ägyptens Armee verschiebt Einheitsgespräche

Ägyptens Armee verschiebt Einheitsgespräche

Die Bemühungen um ein Ende der politischen Krise in Ägypten haben einen Rückschlag erlitten. Die Armee verschob den Beginn eines nationalen Einheitsdialogs, zu dem sie am Vortag alle gesellschaftlichen Gruppen eingeladen hatte. Die Resonanz sei zu gering gewesen, begründete ein Armeesprecher den Schritt.

Das wichtigste Oppositionsbündnis rief die Bevölkerung auf, beim Verfassungsreferendum mit Nein zu stimmen. Einen Boykott soll es nicht geben. Vergangene Woche waren bei Protesten gegen mittlerweile aufgehobene Machtdekrete von Präsident Mohammed Mursi sieben Menschen getötet und Hunderte verletzt worden.