Kriminalpolizei ermittelt nach schrecklichem Vorfall in Magdeburg

Bei Ausflug mit der Kita: Junge (2) ertrinkt in See - und niemand merkt es!

05. Oktober 2020 - 9:36 Uhr

Erst nach dem Kita-Ausflug fällt auf, dass ein Kind fehlt - jetzt ist der Junge (2) tot

Es ist ein schöner Ausflug. Die Kita-Gruppe aus Magdeburg spielt mit den Erziehern am Neustädter See in Magdeburg. Jetzt ist ein Kind tot. Und die Umstände sind mehr als tragisch! Denn es fiel nicht sofort auf, dass der Junge (2) fehlt. Erst nachdem die Gruppe sich wieder auf den Weg gemacht hatte, stellen die Erzieher fest, dass ein Kind nicht mehr da ist. 

Polizist findet den Jungen und springt in den Neustädter See

Wörtlich schreiben die Beamten: "Gegen 12:00 Uhr erhielt die Polizei Kenntnis darüber, dass ein 2-Jähriges Kind nach einem Spaziergang mit seiner Kindergartengruppe als vermisst gemeldet wurde." Sofort wird eine großangelegte Suche der Polizei samt Hubschrauber gestartet. Ein Polizist entdeckt das Kind mehr als eine Stunde später – gegen 13:20 Uhr in der Nähe des Wassersportvereines. Der Beamte springt sofort ins Wasser und holt den Jungen aus dem See. Am Ufer versuchen Rettungskräfte den 2-Jährigen zu reanimieren. Der Junge wird unter Wiederbelebungs-Maßnahmen mit einem Rettungshubschrauber ins Universitätsklinikum Magdeburg geflogen. Am Ende ist alles vergeblich. Der 2-Jährige stirbt.

Polizisten und Erzieher brauchen psychologische Hilfe

Die Angestellten der Kita, Angehörige sowie Polizisten mussten von Seelsorgern betreut werden. Aktuell laufen Ermittlungen. Die Hauptfrage: Warum ist nicht sofort aufgefallen, dass ein Kind aus der Gruppe fehlt?