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15.000 Euro in Oberhaching gefunden: Kinder gehen shoppen - Eltern verraten unehrliche Kinder

Ziemlich unehrliche Jugendliche

Fast 15.000 Euro gefunden: Kinder gehen auf große Shopping-Tour - dann folgt das böse Erwachen

Banknoten
Die Kinder gingen mit dem Geld einkaufen, statt den Fund zu melden (Symbolbild).
ppl wst vco, dpa, Patrick Pleul

Mehrere Minderjährige aus Oberbayern haben sich als ziemlich unehrliche Finder herausgestellt. Sie stahlen 14.900 Euro und gingen damit auf große Einkaufstour. Doch ihr neuer Lebensstil weckte bei ihren Eltern Misstrauen, und die Schüler flogen auf.

Junge fand Tasche mit Geld in Oberhaching

Ein 13-Jähriger hatte Anfang Mai in Oberhaching eine herrenlose Aktentasche an einem Bahnsteig und darin ein Kuvert mit dem Geld entdeckt, wie die Bundespolizei am Mittwoch mitteilte. Doch statt den Fund zu melden, behielt der Junge das Kuvert und erzählte Schulfreunden davon. Gemeinsam kauften sie dann mit dem Geld unter anderem Schmuck, Kleidung, Essen und einen E-Roller.

Den Eltern fiel auf, dass die Kinder über ihre Verhältnisse lebten. Als sie sie zur Rede stellten, räumten die Schüler den Angaben zufolge am Dienstag den Diebstahl ein. Ein Großteil der Einkäufe konnte zurückgegeben werden. Einen Fehlbetrag von etwas mehr als 1.000 Euro brachten die Eltern auf.

Mit gestohlenem Geld eingekauft: Kinder können nicht belangt werden

Der Besitzer der Tasche wurde von der Polizei ermittelt: Ein 62-Jähriger aus Sauerlach hatte sie an dem Bahnhaltepunkt vergessen. Wegen ihres Alters – alle sind unter 14 – können die Kinder strafrechtlich nicht belangt werden. Zu einem klärenden Gespräch bei der Bundespolizei würden sie aber vorgeladen, hieß es. (dpa/ bst)