Am Freitag könnte es überall richtig krachenUnwetter räumen Blitz-Hitze über Deutschland weg

Eine Superzelle zieht bei Ulm in Baden-Württemberg auf.
Eine Superzelle zieht bei Ulm in Baden-Württemberg auf. (Archivbild)
picture alliance / onw-images | Alexander Wolf
von Paul Heger

Bei diesen gefühlten Temperaturen bricht euch nochmal der Schweiß aus!
Von hier auf jetzt kehrt am Donnerstag (27. August) die Hitze zurück. Verbreitet wird es richtig schwül, bevor im Westen eine regelrechte Unwetterlage beginnt.

Schweißtreibende Temperaturen: Gefühlt knapp 40 Grad!

Nachdem die letzten Tage und vor allem Nächte in Deutschland deutlich kühler als zuletzt waren, kehrt die Hitze am Mittwoch (26. August) zurück. Los geht es ganz im Südwesten mit Temperaturen um 30 Grad. Am Donnerstag rutscht die 30er-Grenze dann hoch bis nach Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Sachsen. Nördlich davon ist es nur wenig kühler. Die Spitzenwerte werden im Süden bei rund 33-34 Grad liegen. Je nachdem, wie dicht der Staub aus der Sahara am Himmel ist.

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Sahara, das klingt trocken. Von dort kommt diese Blitz-Hitze mit strammem Südwind. Über dem sehr warmen Mittelmeer nimmt die Hitze aber viel Feuchtigkeit auf. Die Luft wird im Laufe des Donnerstags vom Nordwesten bis in den Süden trotz hoher Wolkenfelder drückend schwül.

Gefühlte Temperaturen am Donnerstag:

  • Köln: 36°C

  • Frankfurt: 37°C

  • München: 36°C

  • Stuttgart: 39°C

Unwetterwarnung: Schwere Gewitter, Starkregen, Sturm und Hagel

Die Schwüle und ein Tief von Westen sorgen am Donnerstag für heftige Gewitter. Schon tagsüber brodelt es bei unseren westlichen Nachbarn. Es ist nicht ausgeschlossen, dass wir davon am Mittag oder Nachmittag schon mal einen Streifschuss im äußersten Westen oder Südwesten bekommen.

Ab dem Abend wird die Gefahr von Gewittern mit Starkregen, Hagel, und Sturmböen von Baden-Württemberg bis zur Nordsee immer größer. Spätestens in der Nacht dürfte es in der Westhälfte einige aus ihrem Schlaf reißen. Selbst Superzellen – besonders große und heftige, blitzreiche Gewitter – sind dann möglich. All das zieht im Laufe der Nacht bis in die Mitte Deutschlands.

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Freitag: Unwetter überall in Deutschland?

Die Wetterlage des Freitags ist noch mit Unsicherheiten behaftet. Aber: Im Osten und Süden wird es nochmal richtig schwülwarm und dann kracht es auch von Vorpommern über Berlin, Brandenburg, Sachsen und Thüringen bis nach Bayern. Besonders den Süden und Osten Bayerns könnte es heftiger erwischen: Schwere Sturmböen, großer Hagel, längerer Starkregen mit Überflutungsgefahr.

Gleichzeitig müssen wir in den Nordwesten gucken. Von der Eifel bis zur Nordsee ziehen neue Gewitter auf, die in der dann kühleren Luft zwar nicht mehr das riesige Potential für schlimmen Hagel oder langen Starkregen haben, aber für schwere Sturmböen. Auch das Tornadorisiko ist leicht erhöht – wie fast immer bei solchen Lagen. Am Samstag wird es dann wieder deutlich ruhiger sein.

Verwendete Quellen: eigene RTL-Recherche