Es geht um den 9. JanuarBauernregel soll verraten, wie lange der Winter noch bleibt

Entscheidet sich heute, wie lange der Winter Deutschland noch im Griff hat?
Laut einer alten Bauernregel ist der 9. Januar genau der Tag, an dem sich das entscheidet. RTL.de erklärt, was es mit dem Datum auf sich hat.
Sankt Julian sagt am 9. Januar die Dauer der Eiszeit voraus
Jedes Jahr am 9. Januar wird des heiligen Julian von Antoinë gedacht. Zusammen mit seiner Frau Basilissa widmete er sich dem Dienst an Notleidenden und Kranken, wie es im ökumenischen Heiligenlexikon heißt. Laut der Bauernregel ist entscheidend, wie am „St. Julian”-Tag, also am 9. Januar, das Wetter ist. Denn die Bauernregel besagt laut wetter.de: „Sankt Julian bricht das Eis – bricht er es nicht, umarmt er es.”
„Sankt Julian bricht das Eis – bricht er es nicht, umarmt er es”
Konkret heißt das: Ist das Wetter am 9. Januar milder als zuvor, also wird das Eis an diesem Tag gebrochen, so ist die Kälte bald vorbei. Wird das Eis an diesem Tag jedoch nicht gebrochen, also ist es weiterhin eisig, bleibt uns die Kälte noch länger erhalten.
Schenkt man der Bauernregel für den 9. Januar Glauben, so müssen sich in diesem Jahr einige Teile Deutschlands auf einen noch länger andauernden Winter einstellen. Immerhin hat Sturm- und Wintertief Elli Deutschland noch immer voll im Griff.
Und tatsächlich: Wie die RTL-Wetter-Experten verraten, folgt auf Tief Elli weiter Eiseskälte.
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Kann man Bauernregeln wirklich glauben?
Doch wie verlässlich sind Bauernregeln wirklich? Der Deutsche Wetterdienst erklärt dazu auf seiner Website: „Die sogenannten Bauernregeln basieren teilweise auf langjährigen Wetterbeobachtungen und haben damit oft einen wahren Kern.”
Allerdings seien sie dann doch nicht so zuverlässig, „um damit offizielle Wettervorhersagen machen zu können”.
Verwendete Quelle: Ökumenisches Heiligenlexikon, wetter.de, Deutscher Wetterdienst


