Vivian Jenna WilsonElon Musks Tochter schließt Versöhnung mit ihrem Vater aus

Vivian Jenna Wilson will nicht mehr mit Musk und seinen Milliarden zu tun haben.
Vivian Jenna Wilson will nichts mehr mit Musk und seinen Milliarden zu tun haben (Archivbild).
Imago/Sopa Images

„Ich wollte kein politischer Spielball mehr sein.“
Vivian Jenna Wilson (21) ist ein erfolgreiches Model, läuft für Gucci in Mailand. Obwohl sie dafür gefeiert wird, fehlt von ihrem Vater Elon Musk jegliche Anerkennung. Der Milliardär erklärt sein eigenes Kind nach dem Coming-out als trans Frau sogar für tot. Jetzt kontert die 21-Jährige in einem Interview.

Für Vivian Jenna Wilson ist Vater Musk nur „er“

Das Model gibt der Wochenzeitung „Zeit“ nun ein ausführliches Interview. Dabei erzählt Vivian Jenna Wilson von dem Aufwachsen in einem Nobelviertel von Los Angeles, inklusive renommierter Promi-Highschool und dekadentem Leben. Die 21-Jährige spricht aber auch über ihren Vater, Tech-Gigant Elon Musk, und das Verhältnis der beiden – und das ist alles andere als harmonisch.

Vivian Jenna Wilson will nichts mehr mit Musk und seinen Milliarden zu tun haben. Darum habe sie sich auch dazu entschieden, mit „Wilson“ den Nachnamen ihrer Mutter anzunehmen. Und sie geht sogar noch einen Schritt weiter. So spricht sie nicht von ihrem „Vater“, „Elon“ oder „Musk“, sondern sagt bloß „er“, berichtet die Zeit weiter. Auch der Milliardär habe laut Wilson seit Jahren nicht versucht, einen Kontakt herzustellen.

Für die 21-Jährige ist ganz klar: Eine Aussöhnung mit ihrem Vater wird es nicht geben. „Das wird nicht passieren. Mein Leben ist keine Telenovela.“ Am liebsten würde das Model heute gar nicht mehr mit dem Tech-Giganten in Verbindung gebracht werden, erklärt sie in der Wochenzeitung. „Es ist, wie es ist, und deshalb schon in Ordnung. Ich wäre gerne für andere Dinge bekannt, aber ich verstehe, warum die Leute fragen.“

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Vivian Jenna Wilson spricht über Coming-out: „Ich wollte nur verdammt noch mal ich selbst sein“

Vor rund zwei Jahren erklärte Musk in einem Interview mit dem rechtskonservativen Psychologen Jordan Peterson, dass seine Tochter Vivian Jenna wegen ihrer Geschlechtsidentität für ihn gestorben sei. Ganz öffentlich tut er seine Abneigung für ihr Coming-out kund. „Ich habe meinen Sohn verloren“, sagte der damals 53-Jährige, der im gesamten Gespräch den abgelegten früheren Namen (Deadname) seiner Tochter benutzte. „Mein Sohn ist tot, er wurde von einem woken Gedankenvirus getötet.“

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Für die damals 20-Jährige ein Albtraum: „Da war ich sauer. Nicht verletzt, sondern sauer. Weil ich keine Bühne hatte, um mich zu wehren“, sagt sie jetzt im Interview. „Ich wollte kein politischer Spielball mehr sein – keine tragische Geschichte im Sinne von ‚Mein Sohn ist tot‘. Ich wollte nur verdammt noch mal ich selbst sein.“

Und genau das macht sie jetzt – und wird dafür gefeiert. Auch finanziell stehe sie als Topmodel auf eigenen Beinen, wie sie stolz berichtet. „Ich hatte nie den einen großen Plan. Ich wollte studieren, meinen Abschluss als Übersetzerin machen und dann Englisch als Fremdsprache unterrichten. Aber es kam anders. Heute sitze ich hier und nicht im Hörsaal.“

Verwendete Quellen: Zeit