Im Podcast „Vier Schwestern”„Dann fing die Hölle an!“ Michelle spricht erstmals über die dramatische Geburt von Baby G.
Erst wartet sie sehnsüchtig auf ihr Baby – dann werden die Stunden im Krankenhaus für Michelle zur extremen Belastungsprobe.
Im Podcast „Vier Schwestern“ erzählt die frischgebackene Mama jetzt ausführlich von der Geburt von Baby G., heftigen Wehen und dem Moment, in dem schließlich die Entscheidung für einen Kaiserschnitt fällt. Und die Strapazen spürt sie teilweise noch heute.
Michelles Fruchtblase platzt mitten in der Nacht
Es beginnt mitten in der Nacht. Michelle wird wach und bemerkt plötzlich Flüssigkeit. Erst einen Moment später realisiert sie: Ihre Fruchtblase ist geplatzt. „Es hat sich angefühlt, als hätte ich mir in die Hose gepisst“, erzählt sie gewohnt offen im Podcast „Vier Schwestern“.
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Im Krankenhaus ist zunächst noch alles entspannt. Zwar hat Michelle bereits Wehen, doch die Geburt kommt nicht richtig in Gang. Weil ihr Muttermund sich nicht ausreichend öffnet, entscheiden die Ärzte schließlich, die Geburt einzuleiten.
„Dann fing die Hölle an für mich“, erinnert sich Michelle an diesen Moment.
Selbst Wochen später tun Michelle noch die Zähne weh
Durch die Einleitung habe sie schließlich sogenannte „Wehenstürme“ bekommen, erzählt Michelle. Über mehrere Stunden seien die Wehen teilweise im Minutentakt gekommen. Die Schmerzen sind offenbar so heftig, dass Michelle währenddessen immer wieder die Zähne fest aufeinanderpresst.
Und das spürt sie nach eigener Aussage sogar drei Wochen nach der Geburt noch: „Meine Zähne tun bis heute weh vom Aufeinanderpressen“, erzählt sie. Teilweise könne sie deshalb noch immer nichts Hartes essen: „Ich kann nicht in einen Burger beißen oder sowas, weil ich das Gefühl habe, meine Zähne sind lose.“
Irgendwann ist Michelle am Ende ihrer Kräfte. „Ich konnte zu dem Zeitpunkt nichts mehr entscheiden“, erinnert sie sich. Nach mehreren Stunden bekommt sie schließlich eine PDA. Die Schmerzen seien für sie zu diesem Zeitpunkt nicht mehr auszuhalten gewesen.
Doch auch damit läuft nicht alles problemlos. Erst beim fünften Versuch habe die PDA richtig gesessen, erzählt Michelle. Dafür sei schließlich sogar eine Oberärztin hinzugeholt worden.
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Die Sorge um Baby G. wächst
Währenddessen bereiten Michelle vor allem die Herztöne ihres Babys Sorgen. Diese seien während der Wehen immer wieder schlecht gewesen. Zudem habe Baby G. noch nicht richtig im Becken gelegen, die Nabelschnur sei doppelt um den Hals gewesen, schildert Michelle im Podcast.
Schließlich steht eine Entscheidung an, vor der Michelle besonders große Angst hat: ein Kaiserschnitt.
Das Ärzteteam habe ihr erklärt, dass man entweder noch warten oder den Kaiserschnitt jetzt durchführen könne. Warteten sie länger, könne daraus ein Notkaiserschnitt werden, so Michelles Schilderung. Nach Tagen mit wenig Schlaf und heftigen Schmerzen entscheidet sie sich deshalb für die Operation. „Dann habe ich angefangen zu heulen“, erzählt sie über diesen Moment.
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Dann hört Michelle endlich ihr Baby
Im OP geht plötzlich alles ganz schnell. Michelle beschreibt, wie sie auf dem Tisch liegt und kaum noch realisiert, was um sie herum passiert. Einen Gedanken hat sie aber die ganze Zeit: Sie möchte endlich das Schreien ihres Kindes hören. Dann ist Baby G. da.
Zunächst hört Michelle die Menschen im OP nur über die langen Wimpern ihres Babys sprechen. Kurz darauf wird ihr ihre Tochter auf die Brust gelegt. Als Michelle sie anspricht, beginnt die Kleine zu schreien. „Dann war für mich Game over“, erinnert sich Michelle an den emotionalen Augenblick.
Baby G. kommt mit vier Kilogramm und 56 Zentimetern zur Welt. Für Michelle beginnt damit ein völlig neues Leben – und trotz der extremen Stunden rund um die Geburt stellt sie später im Podcast klar: „Ich würde an meiner Schwangerschaft und an meiner Geburt nichts anders machen.“
Verwendete Quellen: RTL+, Podcast „4 Schwestern



