Rolle in „Schtonk!“ brachte ihr GlückMega-Ehre für Veronica Ferres! Sie gehört jetzt zur Oscar-Elite

Veronica Ferres trifft zur Verleihung des Deutschen Filmpreises am Berliner Palais am Funkturm ein. (zu dpa: «Veronica Ferres kann der Oscar-Akademie beitreten») +++ dpa-Bildfunk +++
Die 61-Jährige Ferres darf nun der Oscar-Akademie beitreten.
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Veronica Ferres erhält eine besondere Anerkennung: Die Academy of Motion Picture Arts and Sciences lädt die Schauspielerin ein, Mitglied zu werden. Sie gehört damit zu 529 Filmschaffenden, die in diesem Jahr in den Kreis der Oscar-Akademie aufgenommen werden sollen.

Veronica Ferres darf sich über eine besondere Ehre der Oscar-Akademie freuen: Die Academy of Motion Picture Arts and Sciences hat die Schauspielerin eingeladen, Teil der Organisation zu werden. Das geht aus einer Mitteilung der Academy vom 24. Juni hervor. Die 61-Jährige wird darin in der Sparte der Schauspielerinnen und Schauspieler geführt, aufgeführt sind die Filme „The Comedian“ und der deutsche Klassiker „Schtonk!“.

Insgesamt 529 Künstler und Branchenvertreter sollen in diesem Jahr neu aufgenommen werden. Unter den Eingeladenen sind der Academy zufolge 95 Oscar-Nominierte, darunter 21 Gewinnerinnen und Gewinner.

Ferres reiht sich in eine illustre Runde ein. Zu den weiteren eingeladenen Darstellern zählen unter anderem Jacob Elordi, Jenna Ortega, Mia Goth, Julia Garner, Josh O’Connor, Simu Liu und Bill Skarsgård. Eingeladen werden zudem Regisseure, Kameraleute, Kostümbildner, Cutter, Produzenten und Vertreter zahlreicher weiterer Gewerke.

Academy-Chef Bill Kramer und Präsidentin Lynette Howell Taylor zeigten sich erfreut über den neuen Jahrgang. Man freue sich, „diese bemerkenswerte Gruppe von Filmkünstlern und Fachleuten aus der ganzen Welt einzuladen, der Academy beizutreten“, erklärten beide. Mit ihrem Engagement habe der Jahrgang „bedeutende Beiträge für unsere globale Filmindustrie geleistet“.

Wer Mitglied der Academy werden möchte, kann sich nicht selbst bewerben: Die Aufnahme erfolgt auf Vorschlag. Oscar-Nominierte werden im Jahr ihrer Nominierung automatisch berücksichtigt und brauchen keine Fürsprecher. Über die Kandidaten entscheiden zunächst die Vorstände der einzelnen Sparten, anschließend prüft ein Mitgliederausschuss die Empfehlungen, ehe der Verwaltungsrat final zustimmt.

Bei der Auswahl bleibt laut Academy auch die Repräsentation ein Anliegen: Von der diesjährigen Klasse seien 42 Prozent Frauen, 56 Prozent gehörten unterrepräsentierten Gruppen an, 53 Prozent stammten aus 60 Ländern und Territorien außerhalb der USA. Nur jene, die die Einladung annehmen, kommen 2026 als neue Mitglieder hinzu. Sie gehören dann grundsätzlich auch zur Oscar-Wählerschaft. Wenn alle Eingeladenen annehmen, zählt die Academy 11.319 Mitglieder, darunter 10.338 stimmberechtigte Mitglieder.

Verwendete Quellen: mau/spot