Oscar-Preisträgerin Brenda Fricker ist totTrauer um Kevins „Taubenfrau”

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Brenda Fricker und Macaulay Culkin im Film „Kevin - Allein in New York”.
picture alliance / Collection Christophel | NZ

Kevin-Fans lieben sie!
Trauer um die Oscargewinnerin Brenda Fricker: Die verstorbene Schauspielerin war die erste Frau aus Irland, die im Bereich Schauspiel mit einem Academy Award geehrt wurde.

Erste irische Schauspielerin mit einem Oscar

Brenda Fricker ist tot. Die irische Schauspielerin ist im Alter von 81 Jahren gestorben, wie britische Medien übereinstimmend berichten. Mit ihrem Spiel im Film „Mein linker Fuß” von 1989 schrieb sie Geschichte. Im folgenden Jahr wurde sie als erste irische Frau in einer der Schauspielkategorien mit einem Oscar für ihre Rolle in dem Drama ausgezeichnet. Fricker erhielt den Academy Award damals als beste Nebendarstellerin, ihr Kollege Daniel Day-Lewis (69) bekam für „Mein linker Fuß” seinen ersten von mittlerweile drei Hauptdarsteller-Oscars.

Sie spielte auch die „Taubenfrau” in der „Kevin”-Fortsetzung

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Brenda Fricker mit ihrem Oscar im Jahr 1990.
Imago IMages/ RalphDominguez / MediaPunch

Einem breiten Publikum war sie daneben etwa als die „Taubenfrau” aus „Kevin - Allein in New York”, der Fortsetzung des Komödien-Klassikers „Kevin - Allein zu Haus”, bekannt. In Großbritannien zählte zu ihren größten Engagements außerdem die Krankenhausserie „Casualty”, in der sie über viele Jahre zu sehen war. Einer ihrer eher frühen TV-Auftritte war zudem in der langjährigen Seifenoper „Coronation Street”, dem Vorbild für die deutsche „Lindenstraße”. Weitere Rollen hatte Fricker etwa in „Die Journalistin” und „Die Jury”.

„Wir werden nie wieder ihresgleichen sehen, und die Welt ist ärmer ohne sie”, erklärt Frickers Agent Phil Belfield in einem Statement, das unter anderem der BBC vorliegt. Weiter zitiert die Rundfunkanstalt: „Es war mir eine Ehre, sie zu kennen, zu lieben und mit ihr zu arbeiten. Sie wird immer einen Platz in meinem Herzen haben, ebenso wie in den Herzen so vieler Film- und TV-Fans auf der ganzen Welt.”

Verwendete Quelle: spot on news