Er wurde 80 Jahre altTrauer um „Sopranos”-Star – Vincent Pastore ist tot

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In Kino und Fernsehen verkörperte Vincent Pastore meist Gangster und andere harte Typen.
imago, imago stock&people

Besonders eine Szene machte seine Figur unvergesslich.
Für Millionen Serienfans war er untrennbar mit der Rolle des Mafioso „Big Pussy“ verbunden. Nun ist „The Sopranos“-Darsteller Vincent Pastore im Alter von 80 Jahren gestorben.

„Big Pussy“ machte Vincent Pastore weltberühmt

Mit ihm verliert eine der erfolgreichsten Mafia-Serien der Fernsehgeschichte eines ihrer bekanntesten Gesichter. US-Schauspieler Vincent Pastore ist im Alter von 80 Jahren gestorben. Das bestätigte sein Agent Robert Attermann der Nachrichtenagentur AFP. US-Medien berichten, Pastore sei tot in seiner Wohnung in New York aufgefunden worden. Weitere Details zu den Umständen seines Todes wurden zunächst nicht bekannt.

Pastore wurde 1946 in der New Yorker Bronx als Sohn einer italienischstämmigen Familie geboren. Bevor er Schauspieler wurde, diente er bei der US-Marine und führte einen Nachtclub. Seinen Durchbruch feierte er mit der preisgekrönten HBO-Serie „The Sopranos“. Dort spielte er den Mafioso Salvatore „Big Pussy“ Bonpensiero, einen engen Vertrauten von Tony Soprano, der heimlich als Informant für das FBI arbeitet. Das dramatische Ende seiner Figur in der zweiten Staffel zählt bis heute zu den bekanntesten Momenten der Serie. Kurz vor seinem Tod sagt „Big Pussy“ noch den Satz: „Nicht ins Gesicht, ja?“, bevor mehrere Mafiosi auf ihn schießen.

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Auch in Mafia-Klassikern vor der Kamera

Vincent Pastore blieb dem Gangster-Genre auch nach seinem Serienerfolg treu. Er übernahm unter anderem Rollen in Martin Scorseses Mafia-Klassiker „GoodFellas – Drei Jahrzehnte in der Mafia“ sowie in Brian De Palmas „Carlito’s Way“. Außerdem war er in mehreren Realityshows zu sehen, darunter „The Celebrity Apprentice“, das damals von Donald Trump moderiert wurde.

Sein Agent Robert Attermann würdigte Pastore als leidenschaftlichen Schauspieler, der seinen Beruf geliebt habe. „Er hatte eine Leidenschaft für sein Handwerk und war immer ermutigend, respektvoll und großzügig gegenüber jungen Schauspielern, nahm sich die Zeit, ihnen Rat und Unterstützung zu geben, wann immer er konnte”, erklärte Attermann. (abl/afp)

Verwendete Quelle: afp