TodesangstSchwere Rückenerkrankung: Kilian Kerner hatte sein "härtestes Jahr"

Kilian Kerner litt über Monate unter einem schweren Bandscheibenvorfall.
Kilian Kerner litt über Monate unter einem schweren Bandscheibenvorfall.
IMAGO/APress

Modedesigner Kilian Kerner hat nach einer schweren Rückenerkrankung monatelange Schmerzen und eine Operation hinter sich. Nun spricht der "Germany's next Topmodel"-Gastjuror über die Folgen dieser Zeit.

Kilian Kerner (47) hat eine schwere Zeit überstanden. Ein Bandscheibenvorfall hatte den Modedesigner monatelang gequält, es folgten eine Operation und eine lange Genesung. Im Interview mit "Bunte" zieht der "GNTM"-Gastjuror nun Bilanz: "Es war das härteste Jahr meines Lebens, aber am Ende hat es auch Gutes hervorgebracht."

Erstmals war Kerner im Herbst 2025 mit Rückenschmerzen aufgewacht und anschließend wochenlang erfolglos wegen einer vermeintlichen Entzündung behandelt worden. Im Januar platzte schließlich ein Teil seiner Bandscheibe und drückte auf die Nerven.

Mit täglichen Infusionen und zahlreichen Schmerztabletten konnte er seine Shows auf der Berliner Fashion Week zwar durchziehen, musste aber schon einen Tag später bewegungsunfähig mit dem Krankenwagen in die Klinik gebracht und anschließend operiert werden. Er sei damals "körperlich, geistig und seelisch völlig erschöpft" gewesen.

Neuer Lifestyle

"Die Monate von November 2025 bis Juli 2026 waren harte Schläge ins Gesicht", so Kerner weiter. Zur selben Zeit zerbrach auch noch seine Beziehung. Doch inzwischen habe er die Todesängste und Weinkrämpfe überwunden, die ihn wochenlang begleitet hatten. "Ich esse sehr gesund, mache viel Sport und mein Mindset hat sich komplett gedreht", berichtet er dem Magazin über seinen neuen Lifestyle. Die größte Erkenntnis: "Ich habe kapiert, dass es auch einen Kilian außerhalb der Mode gibt. Und dass der genauso wichtig ist."

Obwohl immer wieder Erinnerungen an seine schwere Zeit hervorkämen, gehe es dem Modeschöpfer heute sehr gut. Deswegen plant er auch den nächsten Schritt: Im Oktober zieht er vorerst für ein halbes Jahr von Berlin nach Los Angeles.

Operation im Februar

Kilian Kerner hatte sich im Februar einen Tag nach der Operation mit einem Foto aus dem Krankenbett auf Instagram gemeldet. "Während und nach der OP gab es einige Komplikationen mit meiner Atmung. Ich habe viel zu schwach und zu flach geatmet. Die Ärzte konnten das dann aber irgendwie in den Griff bekommen", schilderte er dort. Er sei weit über seine Grenzen gegangen und habe "gehandelt wie ein Roboter. Jetzt bin ich leer. Kaputt."

(eyn/spot)