Sieben Täter müssen in HaftSchock-Urteil! Jugendliche nach tödlicher Berlin-Attacke verurteilt

An einem beliebten Touristen-Hotspot in Berlin greift eine größere Gruppe drei junge Männer an. Für einen davon endet der Vorfall tödlich. Vier der teilweise minderjährigen Täter müssen nun mehrere Jahre in Haft. Zudem gibt es einige Bewährungsstrafen.
Rund ein Jahr nach einer tödlichen Auseinandersetzung nahe dem Berliner Humboldtforum sind sieben Jugendliche und junge Erwachsene zu teils langen Haftstrafen verurteilt worden. Ein zum Zeitpunkt der Anklage 17-Jähriger wurde vom Landgericht Berlin des Totschlags schuldig gesprochen, wie eine Gerichtssprecherin mitteilte. Die übrigen Angeklagten wurden am Donnerstag wegen Körperverletzung, Körperverletzung mit Todesfolge und Beteiligung an einer Schlägerei verurteilt.
Laut Anklage hatten die Beschuldigten am 12. September 2025 am Spreeufer in Berlin-Mitte eine dreiköpfige Gruppe angegriffen. Ein 20-jähriger Syrer starb dabei, seine damals 21 und 23 Jahre alten Begleiter wurden verletzt. Sie erlitten laut Staatsanwaltschaft unter anderem Rücken- und Schulterprellungen sowie eine Hirnblutung.
Der 17-Jährige, der des Totschlags schuldig gesprochen wurde, wurde zu einer Jugendstrafe von sechs Jahren verurteilt. Er hatte den Syrer mit einem Messer attackiert. Ein 23-Jähriger, ein 17-Jähriger und ein 19-Jähriger wurden unter anderem wegen Körperverletzung mit Todesfolge zu Strafen zwischen drei Jahren und neun Monaten sowie sechs Jahren verurteilt.
Zwei weitere Angeklagte im Alter von 17 und 19 Jahren sowie eine angeklagte 17-Jährige wurden unter anderem der gefährlichen Körperverletzung schuldig gesprochen. Der 19-Jährige wurde zu einer Bewährungsstrafe von einem Jahr und vier Monaten verurteilt, der 17-Jährige zu 80 Stunden Freizeitarbeit. Dem 17-jährigen Mädchen wurde auferlegt, bis zur Volljährigkeit im betreuten Wohnen zu leben.
Verwendete Quellen: rog/AFP

