Nach Tod ihrer Mutter zurück auf dem roten TeppichKaty Karrenbauer: „Die letzten Tage waren hammerhart”

von Nina Erdmann

„Es ist Zeit, wieder nach vorne zu blicken.”
Ganz lässig, mit Lederjacke und Jeans, posiert Katy Karrenbauer für die Fotografen auf dem roten Teppich. Sie ist Gast beim „Fest der Produktionsallianz” in Berlin. Erst vor wenigen Tagen (3. Juli) starb ihre Mutter. Und die „Hinter Gittern”-Schauspielerin verschweigt auch nicht, wie hart die letzten Tage und Monate für sie waren. Aber ihre Mutter hätte gewollt, dass Katy an diesem Abend hier ist.

Katy Karrenbauer beim „Fest der Produktionsallianz” in Berlin (7.7.2026)
Katy Karrenbauer am Dienstag (7. Juli) beim „Fest der Produktionsallianz” in Berlin.
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„Ich habe überhaupt keinen Grund, mich zu verstecken”

Dass Katy Karrenbauer so kurz nach dem Tod ihrer Mutter schon wieder auf dem roten Teppich bei einem Event in Berlin steht, mag manche überrascht haben. Doch Katy will sich nicht verstecken: „In meinem Leben geht’s ja trotzdem weiter,” sagt die 63-Jährige unserer Reporterin. Ihre Mutter habe gewusst, dass das „Fest der Produktionsallianz” eins ihrer „Lieblingsevents” des Jahres sei und habe deshalb auch sicher gewollt, dass Katy hier auftritt.

Katy Karrenbauer mit ihrer Mama
Katy Karrenbauer mit ihrer Mama
instagram.com/katy.karrenbauer

Die „Hinter Gittern”-Schauspielerin möchte wieder nach vorne schauen: „Ich habe so viel getrauert in den letzten Monaten – und die letzten Tage mit meiner Mutter waren hammerhart. Aber es waren gleichzeitig auch die schönsten und wichtigsten Tage meines Lebens. Voll Dankbarkeit, voll Demut, voll Lachen, voll Traurigkeit. Jetzt geht es einfach weiter.”

Lesetipp: Sie wachte bis zum Schluss an seiner Seite – Katy Karrenbauer trauert um ihren Vater

Den Instagram-Post, mit dem sie sich rührend von ihrer Mutter verabschiedet und bei ihr bedankt, habe sie bewusst vor ihrer ersten öffentlichen Veranstaltung nach dem Tod ihrer Mutter verfasst, um nicht so viele Fragen beantworten zu müssen. Ihre liebevollen Worte hatten viele Fans bewegt. Bisher habe sie aber noch keine Zeit gefunden, alle Kommentare zu lesen.

Die Trauer kommt in Schüben

Sie habe sich nicht extra ablenken müssen, sagt Katy: „Wenn ein geliebter Mensch stirbt, dann muss man erst mal funktionieren.” Wie immer in so einem Fall habe es viel zu organisieren gegeben, wie die Beerdigung und den Nachlass ihrer Mutter. Katy glaubt, dass „die Natur oder eine Energie es gut eingerichtet hat”, zum Beispiel die Erinnerungen an Schmerzen irgendwann zu vergessen. Katy Karrenbauer ist sich sicher, dass die Trauer in Schüben kommt. Nach der Zeit bei ihrer Mutter in deren Heimat Kiel wieder zurück in Berlin zu sein, habe ihr auch geholfen. Das habe sich für sie angefühlt, „als sei es nicht geschehen.”

Erst im vergangenen Jahr war Katys Vater gestorben, den sie vorher lange gepflegt hatte.

Quelle: RTL-Eigenrecherche