Bei „Romeo&Julia”-Premiere in Düsseldorf„Mein Leben hat keinen Sinn mehr!“ Jana Riva, Ekat & Co. über ihren schlimmsten Liebeskummer

von Kai Franzke jr., Markus Peggen und Parviz Khosrawi

Dieses Gefühl liebt und hasst irgendwie jeder Mensch!
Romeo und Julia sterben für ihre Liebe – ganz so weit würden die Promis dann doch nicht gehen. Doch bei der Premiere des Musicals „Romeo & Julia – Liebe ist alles“ in Düsseldorf wird es auch abseits der Bühne ziemlich emotional. Jana Riva erinnert sich an heftigen Liebeskummer, Ekaterina Leonova plaudert über ihren kamerascheuen „Schatzi“ – und Ania Niedieck ist sich sicher: Ihre große Liebe hat sie längst gefunden.

Die Promis sprechen über Liebeskummer

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Ekaterina Leonovas „Schatzi“ flüchtete bei der Premiere vor unserer Kamera.
RTL

Fast 450 Jahre ist William Shakespeares „Romeo und Julia“ alt. Verliebt sein, Liebeskummer, unerfüllte Gefühle? Offenbar alles andere als veraltet. Das zeigt sich auch bei der Musical-Premiere in Düsseldorf, bei der wir die prominenten Gäste fragen: Hatten sie selbst schon einmal ihren ganz persönlichen Romeo-und-Julia-Moment?

Bei Jana Riva lautet die Antwort eindeutig: ja! „Ich hatte auch schon so tragische Liebesbeziehungen“, erzählt sie RTL. Und wer richtig verliebt war, kennt für sie auch dieses Gefühl: „Wenn es dann nicht klappt, dann denkt man: Oh, mein Leben hat keinen Sinn mehr.“ Zum Glück sieht die Welt irgendwann wieder anders aus. „Aber dann geht das Leben ja doch noch immer weiter.“ Ein Liebes-Comeback mit ihrem damaligen Partner gab es nicht. „Kam nicht mehr zusammen, aber hat ja auch seine Gründe. Man lernt ja draus.“

Bei „Let’s Dance“-Star Ekaterina Leonova sieht es deutlich weniger dramatisch aus. Und eigentlich hätte ihr „Schatzi“ bei unserem Interview sogar neben ihr stehen können – wenn er nicht rechtzeitig Reißaus genommen hätte. „Er hat Angst vor Kameras“, verrät Ekat lachend. „Er steht schon immer hinter der Kamera. Nicht vor der Kamera.“ Und ein privates Liebesdrama à la Romeo und Julia? „Sagen wir so: Jein. Nicht so extrem.“ Eine wirklich tragische Liebesgeschichte habe es bei ihr nicht gegeben. Vielleicht auch ganz gut so.

Bei „Die Verräter”-Star Ania Niedieck und ihrem Ehemann Chris Hecker wird es dagegen richtig romantisch. Erst vor Kurzem war das Paar mit den Kindern am Gardasee und machte einen Abstecher nach Verona – inklusive Besuch des berühmten, wenn auch nicht echten, Julia-Balkons. „Ich bin ja auch total romantischer Typ“, gesteht Ania. Und im Gegensatz zu Shakespeare hat ihre eigene Liebesgeschichte ein Happy End: „Wer glaubt nicht an die große Liebe? Und ich meine, ich glaube, ich habe meine gefunden. Die steht neben mir, Gott sei Dank. Wir sind seit 15 Jahren glücklich.“ Liebeskummer kennt sie trotzdem: „Ich glaube, jeder war doch mal unglücklich verliebt oder in irgendjemanden, der einen nicht wollte.“ Ihr überraschendes Fazit: „Man leidet dann einfach schön.“

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Bernd Stelter sorgt für den Lacher des Abends

Dass große Liebe auch Jahrzehnte halten kann, beweisen Bernd Stelter und seine Frau Anke. Ob er selbst schon einmal so richtig tragisch verliebt gewesen sei? Stelter muss nicht lange überlegen: „Es geht mir seit 36 Jahren so!“ Da kann selbst Anke nur kapitulieren: „Dem Satz kann ich nichts mehr sagen.“ Natürlich folgt sofort die echte Liebeserklärung: „Wir sind seit 36 Jahren sehr, sehr glücklich miteinander verheiratet. Ich glaube, das ist in meinem Job sehr, sehr selten.“

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Peter Plate und Ulf Leo Sommer machen Shakespeare zum modernen Musical.
RTL

Und genau darum dreht sich an diesem Abend alles: „Romeo & Julia – Liebe ist alles“ feiert Premiere in Düsseldorf. Rosenstolz-Mastermind Peter Plate und Ulf Leo Sommer haben sich den fast 450 Jahre alten Shakespeare-Klassiker vorgenommen und ihm ihren ganz eigenen modernen Anstrich verpasst. Oder, wie Plate es im RTL-Interview ziemlich unverblümt zusammenfasst: „Eigentlich geht es um Sex, Liebe, Tod.“ Ihre Julia sei „wild“ und „selbstbewusst“, Romeo dagegen „ein bisschen einfach“. Und auch Mercutio wird neu interpretiert und ist in Romeo verliebt.

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Nach Düsseldorf geht „Romeo & Julia – Liebe ist alles“ auf Tour durch Deutschland.

In Berlin war das Musical bereits ein Erfolg. Fast drei Jahre wurde es dort gespielt – und laut Plate kamen gerade junge Zuschauer „in Scharen“. Dabei haben die Macher Shakespeares Sprache bewusst nicht komplett modernisiert, sondern arbeiten mit der klassischen Schlegel-Übersetzung und stellen ihr ihre modernen Songs gegenüber.

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Und wer das Ende von Shakespeare kennt und deshalb schon einmal die Taschentücher bereitlegt: Ganz so niedergeschlagen sollen die Zuschauer das Theater offenbar nicht verlassen. Die Geschichte beginne bewusst mit dem bekannten Ende, verraten Plate und Sommer. „Keiner wird hier traurig rausgehen“, verspricht Plate. „Man geht hoffentlich berührt und bewegt raus. Aber am Ende stehen die Leute auf und tanzen.“ Mehr wird nicht verraten. Denn über den besonderen Twist schweigen die beiden selbst gegenüber RTL: „Staatsgeheimnis.“

Verwendete Quelle: eigene RTL-Recherche