Große Trauer um TV-KultfigurRegina Zindler ist tot! „Maschendrahtzaun”-Star verliert Kampf gegen den Krebs

Ein einziger TV-Auftritt machte sie deutschlandweit bekannt!
Millionen lachten Ende der 1990er Jahre über den „Maschendrahtzaun“, doch der plötzliche Ruhm hatte für Regina Zindler aus Sachsen auch eine dunkle Seite. Nun ist die Kultfigur laut Medienberichten mit 78 Jahren gestorben.
Regina Schindler starb bereits Anfang Mai
Im Oktober 1999 reichte ein Nachbarschaftsstreit, um Fernseh-Geschichte zu schreiben. Regina Zindler stritt damals in der Sat.1-Show „Richterin Barbara Salesch“ mit ihrem Nachbarn um einen Knallerbsenstrauch am Grundstück. Was niemand ahnte: Ein einziges Wort aus ihrem Mund würde sie schlagartig berühmt machen. Im sächsischen Dialekt sprach Regina vom „Maschendrahtzaun“ – und wurde damit dank Stefan Raab, der was für seine Show aufgriff, zur Kultfigur.
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Jetzt ist Regina Zindler tot. Wie die Bild-Zeitung berichtet, starb die Sächsin bereits am 5. Mai in ihrem Wohnort Zwickau an den Folgen einer schweren Krebserkrankung. Sie wurde 78 Jahre alt. Ihre Urnenbeisetzung fand demnach am 29. Mai statt. Auf eigenen Wunsch soll der TV-Star in einem anonymen Gemeinschaftsgrab auf dem Hauptfriedhof in Zwickau beigesetzt worden sein.
Ende April soll sich Regina Zindlers Gesundheitszustand dramatisch verschlechtert haben, heißt es weiter. Als Reporter der Bild-Zeitung sie besuchen wollten, öffnete ihr Ehemann die Tür und erklärte, seine Frau liege im Sterben. Sie werde zu Hause palliativ versorgt und sei bereits zu schwach für Besuche. Besonders bewegend: Ihr Mann kündigte damals an, bis zum Schluss an ihrer Seite zu bleiben. Die Ärzte hätten ihr noch einige Wochen gegeben. Tatsächlich blieb Regina Zindler nur noch eine einzige Woche.
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Ruhm wurde zur Belastung für Regina Zindler
In den vergangenen Jahren war es ruhig um Regina Zindler geworden. Der eigentliche Rechtsstreit in der Show von Barbara Salesch geriet schnell in Vergessenheit. Die Klage gegen den Nachbarn wurde zwar abgewiesen, doch danach begann die ungewöhnliche Karriere der Sächsin. Moderator Stefan Raab griff den Ausschnitt aus der Gerichtsshow auf und machte aus dem Wort „Maschendrahtzaun“ einen Song. Der Titel entwickelte sich zum Riesenhit und hielt sich Ende 1999 sechs Wochen an der Spitze der deutschen Charts. Plötzlich kannte ganz Deutschland Regina Zindler.

Was zunächst wie ein lustiger Fernsehmoment wirkte, entwickelte sich für Regina Zindler zunehmend zum Problem. Fans pilgerten zu ihrem Grundstück, nahmen Erinnerungsstücke mit und beschädigten sogar Teile ihres Hauses. Der öffentliche Trubel wurde so groß, dass sie und ihr Mann Sachsen zeitweise verließen und in einen Berliner Plattenbau zogen. Erst Jahre später kehrte das Paar wieder in die Heimat zurück.

Dort fand Regina Zindler schließlich die Ruhe, die ihr lange gefehlt hatte. Bei einem Besuch der Bild-Zeitung im Jahr 2014 zeigte sie sich versöhnlich. Über Stefan Raab sagte sie damals, dass sie ihm längst nicht mehr böse sei. Mit dem Wirbel um den „Maschendrahtzaun“ habe sie ihren Frieden gemacht. Nun ist Regina Zindler gestorben. Ihr Name wird vielen Menschen vielleicht nicht sofort etwas sagen. Das Wort, das sie einst berühmt machte, dürfte dagegen noch lange in Erinnerung bleiben.
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