Fans und Freunde nehmen AbschiedTrauer bei Queen: Früherer Bassist der legendären Rockband ist tot

Er verließ Queen noch vor dem großen Durchbruch.
Traurige Nachrichten für Queen-Fans. Ein Musiker aus den frühen Jahren der später weltberühmten Rockband ist gestorben. Er spielte Bass an der Seite von Freddie Mercury, Brian May und Roger Taylor, noch bevor John Deacon diesen Platz dauerhaft übernahm.
Queen-Archivar bestätigt Tod von Barry Mitchell
Die Queen-Familie trauert um einen ihrer frühen Musiker: Barry Mitchell ist tot. Wie die britische Zeitung The Sun berichtet, bestätigt Greg Brooks, der offizielle Archivar von Queen, die traurige Nachricht. Eine Todesursache ist bislang nicht bekannt.
Brooks würdigt Mitchell als wichtigen Zeitzeugen der frühen Bandgeschichte. Bei Queen-Fantreffen habe der Musiker mit seinen Geschichten seltene Einblicke in diese Zeit gegeben. Auch zahlreiche Fans nehmen in den sozialen Medien Abschied.
Barry Mitchell spielte Bass, bevor John Deacon kam
Mitchell gehörte Queen in einer Phase an, in der die Band noch weit vom späteren Weltruhm entfernt war. Zwischen 1970 und 1971 spielte er rund sechs Monate Bass und stand bei insgesamt 13 Konzerten mit der Gruppe auf der Bühne. Er war damit einer von mehreren Bassisten, bevor John Deacon schließlich fest zur Band stieß.
Mitchell soll auch an frühen Versionen späterer Queen-Songs wie „Liar“ und „Son and Daughter“ beteiligt gewesen sein. Zur Band kam er auf Empfehlung an Schlagzeuger Roger Taylor, nachdem er zuvor bei Conviction gespielt hatte.
Warum er Queen nach wenigen Monaten wieder verließ, erzählte Mitchell Jahre später selbst. 2018 räumte er ein, damals nicht begeistert genug von der musikalischen Richtung gewesen zu sein. Das enorme Potenzial der späteren Rockgiganten erkannte er zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Nach einer Pause vom Musikgeschäft kehrte Mitchell in den 1990er-Jahren mit der Band Jayne Raydio zurück.




