Mit Ehemann Prinz WilliamPrinzessin Kate: Stylischer Auftritt auf dem Rugby-Feld

Prinzessin Kate und Prinz William haben in Yorkshire einen Tag ganz im Zeichen des Rugbys verbracht. Die Prinzessin kombinierte dafür Eleganz mit Alltagstauglichkeit. Am Ende wartete ein emotionaler Moment auf das Paar.
Prinzessin Kate (44) hat bei einem Besuch im Norden Englands bewiesen, dass sich Stil und Stadionrasen nicht ausschließen. Gemeinsam mit Prinz William (44) war sie am Dienstag in Leeds und Wakefield unterwegs, um sich über soziale Projekte rund um die Rugby League zu informieren. Für den Termin wählte sie einen Look, den das US-Magazin "Harper's Bazaar" als praktisch und zugleich edel beschreibt.
Die Prinzessin trug einen tailliert geschnittenen Blazer in Waldgrün. Darunter kombinierte sie ein schwarzes Oberteil und eine passende schwarze Hose mit weitem Bein, die bis auf den Rasen reichte und ihre Silhouette optisch streckte.
Verlobungsring und bewährte Ohrringe
Ihr langes Haar ließ Kate in weichen Wellen offen fallen. Beim Schmuck setzte sie auf Bewährtes: Neben ihrem Verlobungsring mit blauem Saphir trug sie diamantbesetzte Medaillon-Ohrringe. Laut "Harper's Bazaar" dürfte es sich um ein Paar von Mappin & Webb handeln, das seit mehr als zehn Jahren zu ihrer Sammlung gehört.
Erste Station war das Headingley-Stadion, die Heimat der Leeds Rhinos. Dort lernte das Paar die Arbeit der Stiftung des Vereins kennen, die unter anderem Nachwuchsprogramme für junge Sportler anbietet. Die beiden Royals trafen Nachwuchsspieler, Trainer und zwei Athleten aus dem Rollstuhlteam. Auf Instagram zeigten sie sich anschließend beeindruckt, wie der Sport in Leeds gerade auch Frauen und Mädchen neue Chancen eröffne.
Kinder ohne Social Media
Eine Begegnung mit Schülern sorgte für eine Überraschung. Wie die "Daily Mail" berichtet, erfuhren Kate und William, dass die Kinder keine sozialen Medien nutzen. "Das ist so schön zu hören", sagte die Prinzessin und führte es auf die Liebe der Kinder zu ihrem Sport zurück.
Danach ging es ins nahe Wakefield. Dort überraschte das Paar Sir Kevin Sinfield, der gerade den dritten von sieben Ultramarathons in sieben Tagen beendet hatte. Der frühere Spieler der Leeds Rhinos sammelt mit der Aktion "7 in 7: The Grand Finale" Spenden für Menschen mit der Nervenkrankheit MND.
Emotionales Treffen im Stadion
Sinfield läuft in Erinnerung an seinen früheren Teamkollegen Rob Burrow, der 2024 mit 41 Jahren an der Krankheit starb. Seit 2020 haben Sinfield und sein Team laut "Daily Mail" mehr als elf Millionen Pfund für die MND-Gemeinschaft gesammelt. Im Stadion waren auch Burrows drei Kinder sowie seine Mutter dabei.
"Gut gemacht", lobte Kate den sichtlich bewegten Läufer. Er sei superfit, sagte sie später. William zeigte sich zudem von seiner humorvollen Seite. Auf Sinfields Andeutung, ihn beim nächsten Lauf dabeizuhaben, antwortete er lachend, er könne ihn leider nicht hören. Und fügte hinzu: "Ich kann kein Lycra tragen."
(jom/spot)


