„Ich kannte die Frau ja gar nicht”Paula Lambert wurde von der eigenen Mutter entführt

Paula Lambert, Taste and Talk Nighwalk with Fashion Show, Schloß Reichenow, Reichenow-Moeglin, DEU, 21.08.2026
Paula Lamberts Kindheit war alles andere als einfach – sie selbst bezeichent sie sogar als „erbärmlich.”
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Die eigene Mutter – und trotzdem eine völlig fremde Frau.
Beziehungsexpertin Paula Lambert wächst als kleines Mädchen bei Pflegeeltern auf. Doch dann taucht plötzlich ihre leibliche Mutter auf – und nimmt sie für ein gemeinsames Wochenende mit. Aber zurück bringt sie Paula nicht.

„Es war erbärmlich!” Paula Lambert wurde mit fünf Jahren entführt – von ihrer eigenen Mutter

Paula Lambert hatte keine einfache Kindheit. Weil ihre Mutter schwer drogensüchtig war und zeitweise sogar im Gefängnis saß, wuchs sie zunächst bei Pflegeeltern auf. Doch als Paula etwa fünfeinhalb Jahre alt war, änderte sich plötzlich alles.

Im Podcast „Tigges trifft“ spricht die heute 52-Jährige offen über diese prägende Zeit. Paula erzählt, dass ihre leibliche Mutter nach Regensburg gekommen sei, um sie „übers Wochenende auszuleihen”. Doch aus zwei Tagen werden auf einmal Jahre!

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Ihre Mutter habe Paula „nach Bonn verschleppt” – und damit ein fünfjähriges Mädchen aus ihrem gewohnten Umfeld gerissen. „Ich kannte die Frau ja gar nicht”, stellt die Moderatorin heute klar.

„Deine Mutter hat dich entführt?“, hakt Podcast-Host Sebastian Tigges ungläubig nach. „Im Grunde ja“, antwortet Paula. Und ihre Pflegeeltern? Die hat die heutige Beziehungsexpertin „zwei Jahre nicht wiedergesehen”. Über diese Zeit kann Paula daher nur hart urteilen: „Es war erbärmlich.

Doch damals kann Paula noch gar nicht einordnen, was ihr widerfährt. Erst viele Jahre später verändert sich ihr Blick auf die eigene Kindheit grundlegend, wie die Beziehungsexpertin wiederum im Podcast mit Hella von Sinnen erzählt.

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Seit 18 Jahren hat Paula Lambert keinen Kontakt zu ihrer Mutter

Heute spielt ihre Mutter in Paulas Leben keine Rolle mehr. Seit 18 Jahren hätten die beiden keinen Kontakt, erzählt die Sex- und Beziehungsexpertin im Podcast „Gestatten, von Sinnen”. Dabei habe Paula die Zustände zu Hause als Kind lange gar nicht als außergewöhnlich empfunden. Mal sei der Strom weg gewesen, mal habe es kein Wasser gegeben, immer wieder seien sie umgezogen. „Als Kind nimmst du es ja hin, weil du denkst, so ist es eben“, erklärt sie.

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Erst als Paula 2004 selbst Mutter wird, verändert sich ihr Blick auf die eigene Kindheit grundlegend. Sie beschreibt diesen Moment als regelrechte „Schockwelle“: Plötzlich habe sie gespürt, wie selbstverständlich es für sie sei, ihr eigenes hilfloses Kind zu lieben und um jeden Preis beschützen zu wollen.

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Der Vergleich mit ihrer eigenen Mutter löst bei Paula schließlich sogar körperliche Reaktionen aus. Sie habe ihre Mutter nicht mehr umarmen können und die Nähe zu ihr als „ekelhaft“ empfunden.

Trotzdem blickt Paula durchaus differenziert auf sie zurück: Sie sei eine „sehr kluge Frau und sehr lustig“ gewesen – „nur als Mutter nicht“.

Verwendete Quellen: Instagram/tiggesttrifft_podcast, „Gestatten, von Sinnen”-Podcast auf RTL+