Kriegsbeil des Pop-Duos offenbar begrabenComeback von Modern Talking? Dieter Bohlen wäre offen für Bühnen-Rückkehr

Einst als Modern Talking weltweit erfolgreich: Dieter Bohlen (l.) und Thomas Anders
Einst als Modern Talking weltweit erfolgreich: Dieter Bohlen (l.) und Thomas Anders
IMAGO/Berlinfoto

„Laufe ja nicht mit Hass im Bauch rum.”
Das legendäre deutsche Duo Modern Talking könnte noch gemeinsam auf die Bühnen zurückkehren, zumindest wenn es nach Dieter Bohlen geht. Er zeigt sich offen für eine Reunion. Seit Jahren wird berichtet, dass er und Thomas Anders nicht gut aufeinander zu sprechen seien. Doch Dieter Bohlen will das Kriegsbeil jetzt offenbar begraben.

Schon lange kein böses Blut mehr

Das Duo Modern Talking gehörte in den 1980er-Jahren zur absoluten deutschen Pop-Spitze. Dieter Bohlen (72) und Thomas Anders (63) lösten allerdings die Band auf. Später kamen sie noch einmal zusammen und trennten sich in den 2000ern erneut. Das scheint Bohlen jetzt offenbar zu überdenken. Es gab lukrative Angebote, wie er erzählt.

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„Ich finde es Kinderkacke, wenn man seit vielen Jahren wegen irgendwas, was Thomas mal gemacht hat oder was ich gemacht habe, nicht zumindest mal darüber nachdenkt, unseren gemeinsamen Erfolg noch mal aufleben zu lassen”, sagt Bohlen der Bild-Zeitung. Anders sei kein Feind, berichtet er weiter. Bohlen „laufe ja nicht mit Hass im Bauch seit Jahren rum. Das ist ja schon lange verflogen.”

Bohlen bekam Modern-Talking-Konzerte angeboten

Warum also nicht alte Zeiten aufleben lassen? Warum nicht wieder mit Hits wie „Cheri Cheri Lady” oder „You’re My Heart, You’re My Soul” gemeinsam auftreten? Bohlen fragt, warum man den Fans nicht „einen Gefallen tun” sollte. Der Musikproduzent und Sänger berichtet: „Der Konzertveranstalter Live Nation hat uns gefragt, ob wir zehn große Auftritte machen möchten, weltweit.” Doch damit nicht genug. Es habe auch schon Überlegungen über ein Modern-Talking-Musical gegeben. Außerdem sei eine mögliche Doku zur Band angefragt worden.

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Bohlen habe sich daraufhin überlegt, warum man bei solchen Gelegenheiten eigentlich stets Nein sage. Daneben werde er häufig gefragt, was denn passieren würde, wenn er seinen ehemaligen Kollegen zufällig treffen würde. „Hallo, Thomas”, würde Bohlen ganz einfach sagen. „Wenn wir ein gutes Gespräch hätten, könnte ich mir auch vorstellen, dass ich ihn in den Arm nehmen würde.” Er deutet an, Anders auch kontaktiert zu haben. Bohlen habe „Thomas gefragt, ob wir nicht wieder was gemeinsam machen wollen”.

„Bei möglichen gemeinsamen Auftritten sind wir noch unterschiedlicher Meinung”, sagt Bohlen, der dafür offen sei. Ihm schweben Konzerte vom Ausmaß einer Helene Fischer (41) vor. Er sei davon überzeugt, dass etwa im Volksparkstadion oder auf Schalke bei einem Modern-Talking-Konzert genauso viele Fans auftauchen würden wie bei einem Gig der Schlagerkönigin.

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Anders glaubte noch im März: „Das wird nix”

Auf eine Anfrage zu der Thematik wollte sich Anders laut Bild nicht äußern. Der Sänger hat einem Modern-Talking-Comeback in den vergangenen Jahren mehrfach eine Absage erteilt. Im Gespräch mit dem Hamburger Abendblatt erklärte Anders erst im März 2026 auf die Frage, warum die beiden nicht gemeinsam auf Tour gingen: „Nein. Ich finde das nicht gut. Das schürt viele Hoffnungen bei sehr vielen Menschen. [...] Das bringt nichts, das ist eine romantische Vorstellung von Modern-Talking-Enthusiasten, die sich uns beide zusammen zurück auf die Bühne wünschen. Aber ich glaube, das wird nix.”

Verwendete Quellen: Spot on News