„Ich werde immer von den gleichen Männern angezogen”Bindungs-Trauma! Mit DIESEM Schritt will Annika Gassner aus der Liebes-Hölle

Semper Opernball, Annika Gassner, Liebe
Annika Gassner strahlt auf dem Dresdner Semperopernball. In ihr drin sieht es wahrscheinlich ganz anders aus.
IMAGO/APress
von Thomas Lipke und Bianca Würth

Auf der Suche nach der „echten“ Liebe.
Sie will endlich ankommen, eine glückliche Beziehung auf Augenhöhe führen und „echt“ geliebt werden. Seit Jahren lernt Model Annika Gassner (37), die eine Tochter hat, immer wieder Männer kennen. Den Richtigen hat sie bisher nicht gefunden. RTL.de erzählt sie, welchen Schritt sie jetzt für die große Liebe geht.

Annika Gassner arbeitet jetzt mit Coach

Annika Gassner ist erfolgreich, ist Model, Moderatorin und Botschafterin der „DKMS Life“. Doch in der Liebe lief es bei ihr bisher noch nicht rund. Wenn Annika Gassner einen Mann bisher kennengelernt hat, folgt auf die starke Verliebtheit recht schnell ein schlimmer Liebeskummer.

Seit einem Monat arbeitet sie jetzt mit dem Life-Coach Jörn Marc Vogler aus Hamburg zusammen. „Wir verstehen uns sehr gut und hatten von Beginn an eine gute Energie“, erzählt Gassner. Alle drei Tage steht sie mit ihm in Kontakt. „In der vergangenen Woche war ich zum ersten Mal auch in seinem Webinar.“ Dabei ging es vor allem um Meditation und darum, Nervosität und Verlustängste zu ergründen. Vor allem Letzteres spielt auch bei ihrer Suche nach der großen Liebe eine Rolle. „Ich ziehe meistens Männer an, bei denen ich um Liebe kämpfen muss.“

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Um Liebe „kämpfen“ – ein Muster, welches sie aus ihrer Kindheit kennt. „Mein Vater war nach der Trennung von meiner Mama eigentlich nie da. Ich weiß noch, dass er mir vor meiner Kommunion versprochen hat, dass er mich besucht. Am Ende saß ich vier Stunden vor dem Fenster, immer in der Hoffnung, ihn zu sehen, gekommen ist er nicht“, erzählt sie mit langsamer Stimme.

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Eine Erfahrung, die sie in ihrer Partnersuche geprägt hat und weshalb sie heute vor allem Männern begegnet, die sie zunächst mit Aufmerksamkeit und Komplimenten überhäufen. „Mein Coach nutzt dafür den Begriff des sogenannten „Lovebombings“. In den ersten drei, vier Monaten legen mir die Männer die Welt zu Füßen. Ich bekomme viele Blumen, werde zum Essen mit Champagner eingeladen. Sie sagen mir, wie toll ich bin und dann kommt irgendwann nichts mehr.“

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Doch statt Intensität will die Düsseldorferin Stabilität! „Ich möchte Sicherheit und Nähe. Manchmal ist zwar Konstanz weniger spannend, aber am Ende wollen wir doch diese Stabilität haben.“

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Model Annika Gassner will „echte“ Liebe

Bitter zudem: Aufgrund dieser Erfahrungen hat sie inzwischen einen Schutzmechanismus aufgebaut, indem sie oftmals arrogant wirkt. „Ich spreche keine Typen an – die kommen zu mir. Wegen meiner Größe werde ich aber auch oft nicht angesprochen oder die Menschen denken, ich sei arrogant. Wenn sie mich dann kennenlernen, merken sie, dass ich eigentlich doch ganz cool bin.“ Inzwischen weiß sie aber auch, dass sich immer weniger Menschen binden wollen. „Ich ziehe wohl auch Männer an, die dann nach einer Weile wohl Panik kriegen und fliehen, weil es ihnen zu ernst wird.“

Coach Jörn Marc Vogler: „Sie zieht immer die gleichen Typen an, wie eine Schablone von Mann, der im Unterbewusstsein eingespeichert ist. Dieses Muster muss sie lösen.“

Klar ist: Etwas, das sich über Jahre festgesetzt hat, lässt sich nicht so einfach lösen – das ist auch Annika bewusst. „Ich werde das Coaching jetzt erst mal über einen längeren Zeitraum machen, um die Inhalte auch wirklich anzunehmen und umzusetzen.“

Um so am besten schon bald den Partner fürs Leben zu finden.

Verwendete Quellen: eigene RTL-Recherche