Nicht die erste öffentliche Spitze gegen seinen Ex-Kollegen„Der schmierige Kollege“ – so giftig reagiert Jörg Kachelmann auf Jan Hofers HSE-Job

Neuer Job für Jan Hofer – und Jörg Kachelmann feuert direkt eine heftige Breitseite ab.
Der Wettermoderator nennt seinen einstigen „Riverboat“-Kollegen auf X einen „schmierigen Kollegen“ und schiebt noch einen bissigen Spruch über Hofers Kamerapräsenz hinterher. Besonders pikant: Die beiden kennen sich seit Jahrzehnten – und Kachelmann hat schon früher ziemlich unverblümt gegen Hofer ausgeteilt.
Kachelmann schickt Hofer einen ziemlich giftigen „Glückwunsch“
Eigene Modekollektion, neuer TV-Job, neues Kapitel: Eigentlich hat Jan Hofer gerade allen Grund zur Vorfreude. Jörg Kachelmann kann der Nachricht vom neuen Engagement seines früheren Kollegen offenbar eine ganz andere Seite abgewinnen.
Auf X teilt er einen Screenshot zu Hofers Wechsel zum Shopping-Sender HSE – und kommentiert ihn mit den Worten: „Dankbar, dass sich der schmierige Kollege für selten gewordene XS-Größen einsetzt, bis hoffentlich nie der Tod ihn von einer Kamera scheiden möge.“ Autsch!
Kachelmann verbindet in seinem Post gleich zwei Spitzen: Erst nimmt er Hofers neue Modekollektion aufs Korn, dann dessen anhaltende Lust auf Auftritte vor der Kamera. Und ausgerechnet der letzte Teil kommt einem bekannt vor.
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Schon 2022 schoss Kachelmann gegen Hofer
Denn zwischen den beiden Männern gibt es eine ziemlich lange gemeinsame Fernsehgeschichte. Wie aus der offiziellen „Riverboat“-Chronik des MDR hervorgeht, standen Hofer und Kachelmann bereits 1997 zusammen für die Talkshow vor der Kamera. Ab 1999 bildeten sie gemeinsam mit Kim Fisher für fünf Jahre das Moderationsteam der Sendung. Der MDR bezeichnet das Trio rückblickend sogar als „absolutes Traumteam“.
Von großer öffentlicher Kollegenliebe ist Jahrzehnte später allerdings wenig zu spüren. Denn Kachelmann hat Hofer schon einmal namentlich zum Gegenbeispiel dafür gemacht, wie er selbst seine TV-Karriere nicht gestalten möchte.
Als Kachelmann Ende 2022 bei „Riverboat“ aufhörte, erklärte er im Interview mit der SuperIllu, dass er selbst nicht im Fernsehen alt werden wolle – dabei fiel auch Hofers Name. „Ich finde die Hofers und Gottschalks dieser Welt unangenehm, deren Ego davon abhängt, dass sie in eine Kamera gucken können“, sagte Kachelmann damals im Interview.
Seinen eigenen TV-Abschied beschrieb er ziemlich konsequent: Fernsehen sei für ihn erledigt, andere berufliche Projekte habe er genug.
Knapp vier Jahre später arbeitet Jan Hofer weiterhin vor der Kamera – und liefert Kachelmann mit seinem neuen Job offenbar die perfekte Gelegenheit, genau an diese alte Spitze anzuknüpfen.
Das macht Jan Hofer jetzt bei HSE
Doch was hat Hofer jetzt eigentlich vor? Wie HSE in einer Pressemitteilung mitteilt, steigt der frühere Nachrichtensprecher bei dem Sender ins sogenannte Live-Commerce-Geschäft ein. Dazu bringt er seine eigene „Jan Hofer Signature Collection“ mit.
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Die erste Kollektion besteht demnach aus zwölf Teilen in gedeckten Farben. Darunter sind Pullover, Strickjacken, Shirts, Hosen und ein Sakko mit herausnehmbarem Westeneinsatz. Dazu kommen Loungewear und Pyjamas für die Familie.
Hofer will damit offenbar keine modische Revolution lostreten. Sein Anspruch sei vielmehr Kleidung, die bequem ist und sich unkompliziert miteinander kombinieren lässt. „Ich möchte Orientierung geben, keine Trends vorgeben“, erklärt er in der HSE-Mitteilung.
Am 17. November soll Hofer erstmals in einem Livestream zu sehen sein. Seine Premiere im HSE-Fernsehstudio folgt nach Angaben des Unternehmens am 19. November.
35 Jahre „Tagesschau“, dann RTL – jetzt folgt das nächste Live-Kapitel
Vor Kameras stehen kann Jan Hofer tatsächlich wie kaum ein anderer. 35 Jahre lang gehörte er zur „Tagesschau“. Nach seinem Abschied von der ARD-Nachrichtensendung wechselte er zu RTL und moderierte bis 2024 „RTL Direkt“. Nun versucht er sich erstmals im Live-Commerce.
Hofer selbst macht dabei keinen Hehl daraus, dass ihn gerade das Neue an der Aufgabe reizt. „Live ist für mich nichts Neues. Live Commerce schon“, sagt er in der Pressemitteilung. Besonders spannend finde er die unmittelbaren Reaktionen der Kundinnen und Kunden.
Und damit nicht genug: Ab Februar 2027 will Hofer außerdem mit seiner Show „Guten Abend, meine Damen und Herren!“ auf Deutschlandtour gehen und auf rund 50 Jahre in der Medienwelt zurückblicken. Jan Hofer wird sich in absehbarer Zeit also keinesfalls von Bühne und Kamera verabschieden – und Jörg Kachelmann damit auch weiterhin Futter für neue Spitzen liefern.
Verwendete Quellen: HSE-Pressemitteilung, SuperIllu, MDR/„Riverboat“-Chronik, X/@Kachelmann


