Offene Worte„Ich war sehr naiv!“ Isi Glück rechnet mit Ballermann-Szene ab

Isi Glück
Isi Glück findet ehrliche Wort für die Partywelt am Ballermann (Archivbild)
picture alliance / Panama Pictures | Christoph Hardt

Naiv gestartet, bitter gelernt!
Die Ballermann-Welt wirkt nach außen wie eine einzige Dauerparty. Doch Isi Glück zeichnet jetzt ein ganz anderes Bild. In einem Podcast spricht die Mallorca-Sängerin über Enttäuschungen, Gerüchte und falsche Versprechen – und erklärt, warum sie heute kaum noch jemandem vertraut.

Isi Glück zieht klare Konsequenzen

„Ich war sehr naiv positiv.“ Mit diesem ehrlichen Satz blickt Isi Glück auf ihre Anfänge am Ballermann zurück. Die Sängerin, die längst zu den bekanntesten Gesichtern der Mallorca-Szene gehört, spricht im Podcast „Das 17. Sommerland“ von Ingo Wohlfeil ungewöhnlich offen über die Schattenseiten ihres Berufs.

Gemeinsam mit Kollegin Frenzy berichtet sie von Misstrauen, Gerüchten und Menschen, die Versprechen machen, ohne sie später einzuhalten.

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Zu Beginn ihrer Karriere habe sie vielen Menschen schnell vertraut, erzählt Isi Glück: „Ich habe immer erst ans Gute im Menschen geglaubt, hab immer viel erzählt, weil ich dachte, ich kann dem ja vertrauen.” Rückblickend bewertet sie diese Haltung jedoch deutlich kritischer.

Heute gehe sie bewusster mit neuen Kontakten um. „Ich glaube, ich wäre heute viel vorsichtiger und bedachter, was die Auswahl von meinem Kreis angeht.”, erklärt der Ballermann-Star. Ihren beruflichen und privaten Kreis halte sie nach eigenen Worten „so klein wie möglich“. Die Sängerin wolle sich dadurch besser vor Enttäuschungen schützen.

Frenzy: „Es wird viel gelogen in der Szene“

Auch Frenzy spart nicht mit Kritik. Ihr Urteil über das Umfeld auf Mallorca fällt deutlich aus. „Es wird viel gelogen in der Szene“, sagt die Sängerin und beschreibt damit ein Klima, das beide offenbar schon mehrfach erlebt haben.

Besonders belastend findet Isi Glück den Umgang mit Gerüchten. Wenn Menschen etwas Negatives über sie hörten, wünsche sie sich, dass sie direkt das Gespräch mit ihr suchen würden, anstatt Behauptungen ungeprüft zu glauben. Ihrer Erfahrung nach werde in der Branche „viel Müll über die Leute erzählt“.

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Erst vor wenigen Wochen hatte Isi Glück bereits angedeutet, dass sie sich in der Vergangenheit innerhalb der Ballermann-Szene benachteiligt und sogar sabotiert gefühlt habe.

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Frenzy warnt vor leeren Versprechen

Neben den persönlichen Erfahrungen spricht Frenzy auch über den Umgang mit Nachwuchskünstlern: „Und das finde ich ganz, ganz schlimm, dass Leute, die etwas zu melden haben oder schon lange Jahre in dieser Szene arbeiten, einfach mit den Träumen von Newcomern spielen und Sachen versprechen, die so nicht eintreffen werden oder erst mal nicht erreichbar sind.”

Genau dieses Spiel mit den Träumen anderer findet die Sängerin nach eigenen Worten „ganz schlimm“. Namen nennen weder sie noch Isi Glück. Ihre Botschaft ist dennoch eindeutig: Hinter der glitzernden Ballermann-Kulisse gehe es oft deutlich härter zu, als viele Fans vermuten.

Verwendete Quellen: Das 17. Sommerland, t-online, dpa