Zoff hinter den Streaming-KulissenInsider erheben nach Netflix-Aus schwere Vorwürfe gegen Herzogin Meghan

Nach dem Netflix-Aus packen Insider aus: Meghan Markle soll Meetings verlassen haben, wenn sie sich beleidigt fühlte.
Nach dem Netflix-Aus packen Insider aus: Meghan Markle soll Meetings verlassen haben, wenn sie sich beleidigt fühlte.
REUTERS/Alaa Al Sukhni

Jetzt kippt die Stimmung komplett.
Nach dem Bruch mit Netflix kommen brisante Details ans Licht, die kein gutes Licht auf Herzogin Meghan werfen. War die Zusammenarbeit wirklich so schwierig?

„Wir sind fertig”

Hinter den Kulissen soll es längst geknallt haben. „Die Stimmung im Gebäude ist: ,Wir sind fertig’”, sagt ein Insider aus dem Inneren von Netflix dem US-Magazin Variety. Mehrere Quellen berichten, dass die Zusammenarbeit mit Meghan und Prinz Harry alles andere als märchenhaft lief.

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Vor allem ihr Auftreten in Meetings habe „für Unmut gesorgt”. Meghan soll sich in wichtigen Video-Konferenzen immer wieder wortlos ausgeklinkt haben. Laut drei Insidern sei sie teilweise für lange Zeit von der Bildfläche verschwunden. Der angebliche Grund, der später den Marketing-Teams gesteckt wurde: Die 44-Jährige sei „beleidigt” gewesen durch Dinge, die im Call gesagt wurden.

Meghans Anwalt schlägt zurück

Ihr Anwalt Micheal J. Kump schießt in einem Schreiben an Variety scharf zurück: „Nahezu alle Berufstätigen können bestätigen, dass man während vieler Stunden virtueller Geschäftsanrufe irgendwann den Ton oder die Kamera ausschalten muss.” Meghan arbeite von zu Hause, sei Mutter von zwei Kindern, die manchmal unerwartet ins Zimmer platzen würden. Sie wolle das Team nur vor Ablenkung schützen.

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Redeverbot für Harry?

Doch die Liste der Vorwürfe geht weiter. In Meetings soll Meghan die dominante Rolle eingenommen haben und ihrem Ehemann Prinz Harry regelmäßig über den Mund gefahren sein. „Sie neigt dazu, über die Gedanken von Prinz Harry hinwegzureden oder sie umzuformulieren, manchmal während er noch mitten im Satz ist“, berichten Quellen. Ihr Anwalt sieht darin eine „misogyne Darstellung”, die Meghan als herrische Ehefrau brandmarken wolle. Auch Harry selbst lässt über Sprecher ausrichten, dass diese Behauptungen „kategorisch falsch” seien.

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Intern soll die Geduld dennoch am Ende gewesen sein. Netflix-Co-Chef Ted Sarandos habe laut Insidern „genug” von dem Paar. Es kursiert sogar das Gerücht, er wolle mit Meghan nur noch sprechen, wenn ein Anwalt in der Leitung ist, doch das weist Netflix zurück.

Das 100-Millionen-Dollar-Debakel

Nach ihrem Rückzug aus dem Königshaus 2020 sicherten sich Meghan und Harry einen Mega-Deal mit Netflix – angeblich bis zu 100 Millionen Dollar schwer. Doch statt Serien und Filme rückte zuletzt vor allem Meghans Lifestyle-Marke „As Ever” in den Fokus. Anfang März endet die Zusammenarbeit. Auch ihre Serie „With Love, Meghan” wird nicht verlängert, laut Insidern wegen schwacher Quoten.

Und der Frust ist offenbar auch finanziell: Netflix soll auf Produkten im Wert von über zehn Millionen Dollar sitzen geblieben sein, darunter Tee und Backmischungen. So viel Ware, dass sie laut Variety teilweise kostenlos für Mitarbeiter auf Campingtischen in Büros verteilt wurde. Fest steht: Nach Jahren voller Hoffnung, Millionen-Deals und großer Pläne endet die Zusammenarbeit ohne Happy End. (nha)

Verwendete Quellen: Variety