Gefühlsausbruch im Podcast„Boah, ich muss weinen!“ Georgina Stumpf kommen plötzlich die Tränen

Das hat sie selbst nicht kommen sehen!
Mitten in einem Gespräch über toxische Beziehungsmuster und Selbstzweifel wird es für Georgina Stumpf zu viel. Als sie einen Text über emotionale Abhängigkeit vorliest, versagen ihr die Worte. Plötzlich kullern die Tränen.

Georgina Stumpf spricht über emotionale Abhängigkeit

„Ich kann nur von mir sagen, dass ich ganz oft dachte, es ist Liebe. Aber im Endeffekt war es Hoffnung.“ Mit diesem Satz trifft Charlotte Würdig in ihrem Podcast „The Real Ex-Wives” einen Nerv. Gemeinsam mit Georgina Stumpf spricht sie über die Lügen, die Menschen sich in Beziehungen oft selbst erzählen. Ein Thema, das die 36-Jährige offenbar tief berührt.

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„Irgendwann wird es besser. Das ist immer so, das ist meine Top-eins-Lüge, die ich mir selbst erzählt habe“, erzählt Georgina offen. Man rede sich ein, dass schwierige Phasen vorbeigehen und sich alles zum Guten wendet. „Diese endlose Hoffnung, dass sich das alles ändert. Dass das alles besser wird.“

Im Gespräch schildert Georgina, wie Grenzen in Beziehungen nach und nach verschwimmen können. Anfangs sehe man vieles noch klar, später werde es komplizierter. „Dann sitzt man da und kann nicht gehen“, beschreibt sie die Situation vieler Menschen, die in ungesunden Beziehungen feststecken. Oft halte man an etwas fest, das längst nicht mehr guttue. „Du denkst, es ist Liebe, weil es dieses Gewohnte ist.“

Für Georgina steckt dahinter häufig etwas anderes. „Dann ist es keine Liebe, sondern dann ist es schon diese Abhängigkeit. Weil du abhängig bist von diesem Gefühl.“

Charlotte Würdig stimmt zu und verweist auf Erkenntnisse von Psychologen. Menschen würden häufig lieber in einer schmerzhaften Situation bleiben, als den Schritt ins Unbekannte zu wagen.

Ein gelesener Text bringt Georgina aus der Fassung

Besonders emotional wird es, als Georgina einen Text der Digital Creatorin Abulinsky vorliest. Darin geht es um die Angst, nicht wichtig genug zu sein, um Selbstzweifel und darum, sich für die Aufmerksamkeit anderer Menschen immer kleiner zu machen.

Der Text beschreibt, wie Betroffene ständig nach Erklärungen suchen, wenn Nachrichten ausbleiben. Irgendwann gehe es nicht mehr um die andere Person, sondern um die eigenen Ängste und die Frage, ob man überhaupt liebenswert sei.

Als Georgina die Zeilen laut vorliest, stockt plötzlich ihre Stimme: „Boah, ich muss weinen. Krass.“ Charlotte Würdig reagiert sofort und reicht ihr ein Taschentuch.

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„Liebe, für die du dich kleiner machen musst, ist keine“

Trotz der Tränen liest Georgina weiter. Besonders ein Gedanke scheint sie tief zu treffen. „Liebe, für die du dich strategisch kleiner machen musst, ist keine. Sie ist ein altes Muster mit neuem Anstrich“, heißt es in dem Text.

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Unter Tränen beendet sie die Passage und erklärt wenig später selbst überrascht, warum sie die Worte diesmal so mitgenommen haben. „Ich habe den Text ja schon mal gelesen. Und ich habe da keine Träne vergossen. Aber jetzt, wo ich es laut und ganz bewusst gelesen habe. Das ist krass.“

Für Georgina ist das ein Beweis dafür, wie wichtig es sein kann, Gefühle und Gedanken auszusprechen. Charlotte Würdig sieht das ähnlich und sagt: „Ich glaube, wenn ich es vorgelesen hätte, wäre es nicht anders ausgegangen.“

Verwendete Quellen: The Real Ex-Wives