Film über Entstehung von "Rocky"Regisseur verrät: So reagierte Sylvester Stallone auf "I Play Rocky"

Der Film "I Play Rocky" erzählt die Geschichte von den Dreharbeiten zu "Rocky", mit dem Sylvester Stallone zum Star wurde. Nun hat Regisseur Peter Farrelly verraten, wie Stallone auf den Film reagiert hat.
In "I Play Rocky" zeichnet Regisseur Peter Farrelly (69) die Entstehung von Sylvester Stallones (80) Durchbruchfilm "Rocky" nach. Nun verriet Farrelly, wie der Superstar reagiert hat, eine junge Version von sich selbst auf der Leinwand zu sehen. Gegenüber "Entertainment Weekly" sagte Peter Farrelly, dass er "ein bisschen nervös" war, wie Stallone den Film finden würde.
Schließlich habe Stallone "I Play Rocky" alleine in seinem Haus gesehen und nicht in einem vollbesetzten Kino. Und: "wenn man diesen Film zusammen mit anderen Leuten ansieht, fühlt man ihn", so der Regisseur.
"Er liebte ihn": Sylvester Stallone über "I Play Rocky"
Doch Peter Farrellys Sorge war unbegründet. Sofort, nachdem Sylvester Stallone den Film gesehen hatte, habe er beim Filmemacher angerufen. "Er liebte ihn", fasste Farrelly Stallones Reaktion zusammen.
Schon vor den Dreharbeiten zu "I Play Rocky" hatte Peter Farrelly den Segen von Sylvester Stallone eingeholt. Wenn die Action-Ikone nicht seine Zustimmung gegeben hätte, wäre der Film nicht gedreht worden, sagte Peter Farrelly zu "Entertainment Weekly". Stallone las das Skript und stimmte zu.
Darum geht es in "I Play Rocky"
Anthony Ippolito (27) verkörpert in "I Play Rocky" den jungen Sylvester Stallone. Der ist Mitte der 70er-Jahre ein glückloser Schauspieler, der sich mit Gelegenheitsjobs über Wasser hält. Also schreibt er ein Drehbuch über einen Boxer namens Rocky Balboa, dessen Laufbahn ebenfalls stockt.
Ein großes Hollywoodstudio ist interessiert am Skript zu "Rocky". Doch Stallone schlägt ein lukratives Angebot aus, da er darauf besteht, selbst die Titelrolle zu spielen. Das Drehbuch wird dann tatsächlich mit ihm als Rocky verfilmt. Der Rest ist Filmgeschichte.
Peter Farrelly wurde in den 90er-Jahren mit Komödien wie "Dumm und Dümmer" und "Verrückt nach Mary" bekannt, die er gemeinsam mit seinem Bruder Bobby Farrelly (68) drehte. Mit "Green Book", der 2019 den Oscar als bester Film gewann, wandte sich Peter Farrelly solo ernsthafteren Stoffen zu.


