Fernsehgarten-Aufreger Andrea Kiewel entschuldigt sich nach Rassismusvorwürfen

Der heftige Gegenwind hat Konsequenzen.
Eigentlich sollte es ein nostalgischer Rückblick auf den Pokémon-Hype der 90er werden. Doch eine Äußerung von Andrea Kiewel in der Live-Ausgabe des „ZDF-Fernsehgartens” löste stattdessen einen Shitstorm aus. Nachdem der Moderatorin im Netz anti-asiatischer Rassismus vorgeworfen wurde, beziehen nun das ZDF und Kiwi Stellung.
„Keinesfalls rassistisch gemeint“
In einem Statement teilt der Sender auf RTL-Nachfrage mit: „Im ,ZDF-Fernsehgarten’ mit dem Motto ,90er Jahre’ wurde der damals aufkommende ,Pokémon’-Trend beleuchtet. Die spontan getätigte Äußerung war der Live-Situation geschuldet und keinesfalls rassistisch gemeint.”
Weiter heißt es: „Andrea Kiewel bedauert ihre Worte und entschuldigt sich dafür.” Außerdem stellt das ZDF klar: „Das ZDF stellt sich explizit gegen jede Form von Rassismus.”
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„Ching, Chon, Chang”-Szene sorgte für heftige Kritik
Auslöser der Debatte war ein Gespräch über Pokémon-Sammelkarten. Andrea Kiewel wollte verschiedene Sprachen auf den Karten aufgreifen und bezeichnete eine japanische Karte zunächst als „chinesisch”. Anschließend sagte sie: „Ching, Chong, Chang.”
In den sozialen Netzwerken wurde die Szene vielfach geteilt. Zahlreiche Nutzer warfen der Moderatorin vor, mit der Formulierung anti-asiatische, rassistische Klischees zu bedienen. Besonders ein auf Instagram veröffentlichtes Video eines Pokémon-Content-Creators verbreitete sich rasant und erreichte innerhalb kurzer Zeit Hunderttausende Aufrufe.
Verwendete Quellen: eigene RTL-Recherche


